GEWINNER
In einer Woche (20. September) wählen Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Die AfD tritt im Nordosten mit ihrem Landesvorsitzenden Leif-Erik Holm (56) und Landtagsfraktionschef Enrico Schult (47) als Spitzenduo an. Holm gilt zugleich als Ministerpräsidenten-Kandidat. Für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus führt die Landes- und Fraktionsvorsitzende Kristin Brinker (54) die Landesliste der AfD an. Alle drei stehen den letzten Umfragen zufolge schon jetzt auf der Siegerstraße.
Für Mecklenburg-Vorpommern sagen jüngste Umfragen („pollytix“) der AfD satte 36 Prozent voraus – sechs Prozentpunkte mehr als der SPD unter der populären „Landesmutter“ Manuela Schwesig. Die CDU dürfte mit sechs bis sieben Prozent konsequent ihren Abstieg zur Polit-Sekte fortsetzen. Die Christdemokraten fliegen womöglich sogar aus dem Landesparlament in Schwerin – nicht wahrscheinlich, aber immerhin möglich. So weit ist es gekommen!
In der aktuellen Sonntagsfrage zur Berlin-Wahl von „Infratest dimap“ kann sich die AfD mit 18 Prozent stabil auf Platz 3 behaupten. Und das in einem Endzeit-Milieu, das alle Merkmale einer linksfaschistoiden Dystopie trägt.
Der Deutschland-Kurier meint: Das nächste blaue Beben ist so sicher wie das Amen in der Kirche!
VERLIERER
Nur wenigen Altparteien-Politikern steht die Arroganz der Macht so ins Gesicht geschrieben wie der provinziellen Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (53). Die AfD wirft der früheren pfälzischen Weinkönigin schon lange mangelnde Neutralität, parteipolitisches Taktieren im Amt und einen autoritären Umgangston bei der Erteilung von Ordnungsrufen vor.
In der Haushaltsschlacht hat es diese herrische Parlaments-Gouvernante wieder einmal auf die Spitze getrieben. Sie drohte der AfD-Fraktion mit „Rauswurf“, weil sich die Abgeordneten zu Recht lautstark über die infame Unterstellung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) empörten, die AfD plane „ethnische Säuberungen“.
Klöcker zeterte von ihrem Präsidiumsstuhl aus: „Mir reicht’s! Wir sind hier nicht auf dem Fußballplatz – oder ich lasse Sie rauswerfen!“
Es ist nur allzu offensichtlich: Die notorische AfD-Hasserin Klöckner, die protokollarisch an zweiter Stelle im um sich schlagenden Systemstaat steht, missbraucht ihr Amt, um die AfD mit unbegründeten Ordnungsrufen zu schikanieren, während die Altparteien nach Belieben gegen die AfD wüten dürfen.
Beispiel: In der Debatte um die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hatte AfD-Gesundheitsexperte Martin Sichert Union und SPD, die ursprünglich Einschränkungen bei der beitragsfreien Familienversicherung ausgeschlossen hatten, prophezeit, dass sie als „Lügner“ in die Geschichte eingehen würden. Außerdem warf er den Befürwortern der Reform vor, aufgrund der anstehenden Einsparungen im Gesundheitssystem eine mögliche Mitschuld am Tod von Patienten zu tragen.“
Das rief prompt Klöckner auf den Plan. Sie erteilte Sichert einen Ordnungsruf und wies den AfD-Parlamentarier barsch zurecht: „Ich werde mit Ihnen hier nicht diskutieren, sonst kann eine ganze Fraktion hier rausgehen“.
„DEM DEUTSCHEN VOLKE“ – so steht es in großen Lettern über dem Westportal des Reichstages. Julia Klöckner (23.666 Euro monatlich) scheint vergessen zu haben, wer sie bezahlt.
Der Deutschland-Kurier meint: Wir sind hier nicht auf dem Winzerfest in der Pfalz!