Gewinner und Verlierer der Woche

Gewinner

Auch in dieser Woche führt an Ulrich Siegmund (35) kein Weg als Gewinner vorbei. Die Büchsenspanner-Kampagne des Springer-Konzerns mit seinen Titeln „Welt“ und „Bild“ ist wie ein Soufflé in sich zusammengefallen. Die angedeuteten „Rätsel“ um den akademischen Bachelor des überaus populären AfD-Politikers sind eindeutig widerlegt.

Zurück bleibt eine gleichermaßen plumpe wie durchsichtige Diffamierungskampagne in der Absicht, den AfD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September im Wahlkampf zu beschädigen. Das Schmierenstück ist der Springer-Journaille „wie ein Betonklotz“ auf die eigenen Füße gefallen, schreibt „Tichys Einblick“. Umso beliebter Ulrich Siegmund werde, umso schmutziger würden die Anwürfe.

Die Springer-„Qualitätsmedien“ hatten in vorauseilendem Altparteien-Gehorsam und angesichts der AfD-Umfragewerte in höchster Not den Bachelor-Abschluss von Ulrich Siegmund hervorgekramt. Zuerst wurde massiv angezweifelt, dass Siegmund überhaupt einen Studien-Abschluss hat. Nachdem der AfD-Spitzenkandidat sein Bachelor-Zeugnis veröffentlicht hatte, wurde verschwörungstheoretisch spekuliert, das Zeugnis könnte gefälscht und mit künstlicher Intelligenz erstellt worden sein.

Auf Nachfrage der „Ostdeutschen Allgemeinen“ stellte die Europäische Fernhochschule Hamburg (kurz Euro-FH) klar, dass Siegmund dort studiert und den von ihm angegebenen Abschluss erworben hat: „Herr Ulrich Siegmund hat an der Euro-FH studiert und sein Studium 2016 erfolgreich abgeschlossen“, teilte die Hochschule mit. Er habe den Studiengang „Betriebswirtschaftslehre & Wirtschaftspsychologie“ absolviert und den Abschluss „Bachelor of Arts“ erworben.

Der Deutschland-Kurier meint: Widerliche Lügenpresse – Sie sollten sich schämen, Herr Döpfner!

Verlierer

Gääähn! Sachsen-Anhalts Noch-Ministerpräsident Sven Schulze (47/CDU) soll bei seinem langweiligen Landtagswahlkampf zuletzt selber eingeschlafen sein. Deshalb kam er wohl auf die Idee, als Muntermacher den Komiker Dieter „Didi“ Hallervorden vor den CDU-Wahlkampfkarren zu spannen – damit die Leute in Quedlinburg, Magdeburg und Dessau wenigstens etwas zu lachen haben. Obwohl Noch-Kanzler Merz und die Bundes-CDU dem Sketch-Veteranen mit ihrer Nonstop-Nonsens-Politik in nichts nachstehen.

Der Schuss ging jedenfalls nach hinten los: Hallervorden nutzte die von der Landes-CDU mitorganisierte Bühne der Tour „Kunst braucht Freiheit“, um in musikalischen Beiträgen die von der CDU zu verantwortende Bundespolitik heftig zu attackieren.

So sang der 90-Jährige auf den Veranstaltungen mit CDU-Spitzenkandidat Schulze vehement gegen die von Schwarz-Rot geforderte „Kriegstüchtigkeit“ an. In seinem Antikriegslied, einer umgedichteten Version des Liedes „Bella Ciao“, trällerte Hallervorden: „Wenn ihr glaubt, dass Krieg sich lohnt, kämpft doch dort, wo niemand wohnt – auf dem Mond!“ Gemeint waren namentlich der laut Hallervorden „Kriegsminister“ Boris Pistorius (SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).

Noch penlicher für Schulze: Wie die „Welt“ notierte, kamen geschätzte „95 Prozent“ der Besucher primär wegen des prominenten Schauspielers und nicht wegen der Politik des CDU-Spitzenkandidaten.

Der Deutschland-Kurier meint: Sven Schulze, die Schlaftablette auf zwei Beinen!

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