Gewinner und Verlierer der Woche

GEWINNER

Im Netz geht ein Foto viral, das den mit großer Wahrscheinlichkeit künftigen Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund (35/AfD), zu Hause in Tangermünde am Frühstückstisch zeigt.

Der perfekte Start in den Tag: Die ersten Sonnenstrahlen des Tages fallen durch das Fenster der gemütlichen Küche und tauchen den Raum in ein warmes, goldenes Licht. Am einfachen Holztisch sitzt Ulrich Siegmund, gut gelaunt wie immer. Statt eines opulenten Buffets genießt er ein bodenständiges, traditionelles Frühstück. Ein einfaches Knäckebrot, das er gerade sorgfältig mit etwas Butter bestreicht. Auf dem Tisch liegt eine Mettwurst.

Hier zeigt sich zweierlei: Ein Moment purer Entschleunigung, bevor es in das hektische Treiben des Polit-Betriebs geht; ein Maß an Bescheidenheit und Demut angesichts der vielen Menschen hierzulande, die sich ein üppiges Frühstück nicht mehr leisten können.

Es ist der Fokus auf das Wesentliche: Es braucht keinen Luxus, um glücklich zu sein – eine Tasse frischer, dampfender Kaffee und ein schlichtes Frühstück reichen völlig aus, um Kraft für den Tag zu tanken.

Der Deutschland-Kurier meint: Gewinner und Verlierer in dieser Woche könnten gegensätzlicher nicht sein!

VERLIERER

Die ZDF-Doku „Inside CDU“ sorgt im Netz für Spott und Häme. „Star“ ist der neue Staatsminister Philipp Amthor (33), von dem böse Zungen sagen, wer Friedrich Merz in den Hintern kriechen wolle, müsse Amthor vorher rausziehen. Gerüchteweise heißt es auch, der devote Merz-Paladin habe auf seinem Nachttisch mindestens ein Foto des Kanzlers stehen. „Kanzler-Bubi“ lautet noch eine der nettesten Beschreibungen des Merz-Paladins.

In der ZDF-Doku lässt sich der neuerdings auch APO-Führer in Mecklenburg-Vorpommern einen blau-weiß gestreiften Strandkorb auf die riesige Terrasse seines luxuriösen Büros im Kanzleramt rollen. „Fehlen noch der Sandkasten und die Förmchen“, spottet einer im Netz.

Die Doku zeigt eindrucksvoll die spätrömische Dekadenz des untergehenden Altparteien-Systems. Die Entrücktheit angesichts der Probleme im Land, angesichts auch des Niedergangs der CDU könnte größer nicht sein.

Der Deutschland-Kurier meint: Club Dekadenter Unfähiger, genannt CDU!

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