Gewinner und Verlierer der Woche

Gewinner

Benjamin Berndt (41) hat längst Kultstatus: Sein Podcast „ungeskriptet“ kommt plattformübergreifend auf eine Gesamtreichweite von über 1 Million Abonnenten auf YouTube, 460.000 Follower auf Instagram und kann mit insgesamt mehr 26 Millionen Aufrufen (Views) glänzen.

Das Format gehört inzwischen zu den bekanntesten und erfolgreichsten unabhängigen Gesprächsformaten im deutschsprachigen Raum. Das Konzept setzt auf stundenlange, weitgehend ungeschnittene Interviews mit Personen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport und Medien. Das Publikum feiert „ungeskriptet“ als echten unvoreingenommenen Gegenentwurf zum ideologischen Haltungs- und Verblödungsjournalismus von ARD und ZDF sowie der meisten Mainstream-Medien.

Allein sechs Millionen Hörer sahen sich Anfang Mai die Folge von „Ben ungeskriptet“ mit Björn Höcke (AfD) an. Die Podcast-Folge mit Ulrich Siegmund (AfD) am 15. August erzielte innerhalb kürzester Zeit über 3,6 Millionen Aufrufe. Das fast vierstündige Gespräch ging in den sozialen Medien viral und entwickelte sich im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zu einem zentralen Medienthema.

Siegmund stellte im Podcast offen in Aussicht, als Ministerpräsident den Verfassungsschutz in Sachsen-Anhalt abzuwickeln oder doch mindestens radikal umzubauen. Er kündigte an, im Falle eines Wahlsiegs den politischen Willen seiner Partei in der Migrationspolitik (z.B. Arbeitspflicht für Asylbewerber) direkt über das Innenministerium „per Knopfdruck“ umzusetzen. Er will rund 4.800 ausreisepflichtige Ausländer umgehend abschieben und die Steuergeldverschwendung für linksgrüne NGO’s stoppen.

Der Deutschland-Kurier meint: So geht „sagen, was ist“ – Ihr „Spiegel“-Aktivisten!

Verlierer

Verzweifelt versucht Sahra Wagenknecht (57) mit mäßig bis mau besuchten Wahlkampfauftritten in Sachsen-Anhalt dem von ihr gegründeten BSW am 6. September zum Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde zu verhelfen. Derweil entgleitet der Salon-Marxistin immer mehr die Kontrolle über weite Teile der nur noch aus rein wahltaktischem Kalkül nach ihr benannten Partei.

In Thüringen ist das BSW längst zu einer System-Sekte verkommen, der es mit ihrem Verbleiben in der „Brombeer“-Koalition nur darum geht, die Zeit bis zum Erreichen der Pensionsansprüche ihrer drei Minister auszusitzen.

Die eitle BSW-Gründerin, die nicht wenige eine „politische Trickbetrügerin“ nennen, setzt in ihrer Sucht nach Selbstdarstellung auf eine leicht durchschaubare PR-Masche: Indem sie bemüht ist, auf der AfD-Erfolgswelle mitzusurfen.

Mal fordert Wagenknecht AfD-Prominenz (Alice Weidel, Björn Höcke) zum „Duell“ heraus; mal macht sie sich wichtig mit Angeboten an die AfD, gemeinsam einen „unabhängigen Ministerpräsidenten“ zu wählen. Auch ihre „Anti-Brandmauer-Rhetorik“ zielt einzig darauf ab, AfD-Wähler zu umgarnen.

Der Deutschland-Kurier meint: BSW – Beutegemeinschaft Sahra Wagenknecht!

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