Die Empörung über die groteske Aussage von SPD-Arbeitsministerin Bärbel Bas, dass „niemand“ in die deutschen Sozialsysteme einwandere, reißt nicht ab! Die „Bild“-Zeitung zitiert Mitarbeiter von Jobcentern, die aus nachvollziehbaren Gründen anonym bleiben möchten, weil die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine nachgeordnete Bas-Behörde ist.
„Wenn ich so etwas höre, frage ich mich, wann die Ministerin zuletzt in einem Jobcenter war“, kritisierte ein Sachbearbeiter. Andere bestätigen, dass der Zusammenhang zwischen Zuwanderung und Leistungsbezug im Alltag allgegenwärtig sei – ein großer Teil der neuen Fälle habe einen Migrationshintergrund.
„Viele kommen ohne Job, ohne Deutschkenntnisse – und landen bei uns“, wird eine Quelle zitiert. Bei anerkannten Flüchtlingen gebe es regelmäßig Fälle, bei denen „seit Jahren kein einziger Tag gearbeitet“ worden sei.
„Familien mit mehreren Kindern, keine Erwerbstätigkeit, kaum Perspektive – das sind keine Einzelfälle. Das ist Alltag“, berichtet ein weiterer BA-Mitarbeiter. Manche kämen „mit einer Anspruchshaltung rein, die uns sprachlos macht“. Es gebe Kollegen, die sagen: „Uns wird hier auf der Nase herumgetanzt“. Viele Jobvermittler würden die hanebüchene Aussage der Ministerin als „Schlag ins Gesicht“ empfinden.
Jeder weiß es – bloß nicht Bas!
„Wir müssen jeden Tag die Folgen dieser Politik ausbaden und in Berlin wird so getan, als gäbe es das Problem nicht“, sagt noch eine Quelle. Tatsächlich bestätigen die aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA), welchen Unsinn Bas vergangene Woche im Deutschen Bundestag von sich gab:
Während die Quote der „Bürgergeld“-Empfänger in Deutschland insgesamt bei 8,1 Prozent liegt, ist sie bei Ausländern mit 19,1 Prozent mehr als doppelt so hoch. Bei Zuwanderern aus Asylländern beträgt sie sogar 39,6 Prozent – fast das Fünffache!