Das Statistische Bundesamt hat die Zahlen des Schuljahres 2025/26 für allgemeinbildende Schulen veröffentlicht. Demnach nimmt die Zahl der Ausländer ohne Bildungsabschluss rasant zu. Wobei deutsche Schüler mit Migrationshintergrund noch nicht einmal berücksichtigt sind. Schon mehr als jeder dritte Schulabbrecher ist Ausländer.
Insgesamt besuchten im Schuljahr 25/26 knapp neun Millionen Schüler eine allgemeinbildende Schule. Rund 84 Prozent hatten die deutsche Staatsangehörigkeit, 16 Prozent nicht. In der Statistik fehlt allerdings die Kategorie „Migrationshintergrund“.
Im Abschlussjahr 2025 verließen insgesamt 769.000 Schüler die Schule. Davon gingen 64.900 Jugendliche ohne einen regulären ersten Schulabschluss ab. Das entspricht einer Schulabbrecher-Quote von 8,4 Prozent. Von diesen 64.900 hatten wiederum rund 26.100 einen sonderpädagogischen Abschluss. Das sind rund 40 Prozent der Abgänger ohne regulären Abschluss.
Dabei tritt der Unterschied zwischen Deutschen und Ausländern besonders deutlich hervor: Mehr als jeder Dritte (35 Prozent) der Schulabbrecher war Ausländer – und dies bei einem Ausländeranteil an allen Schülern von rund 16 Prozent!