„Chaoten aus dem Migranten-Milieu“: Innenminister Dobrindt (CSU) nennt das Kind beim Namen

Für die Krawalle bei den sogenannten „Jugendprotesten“ an Halloween hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) „gewaltbereite linke Gruppen und Chaoten aus dem migrantischen Milieu“ verantwortlich gemacht.

Die Randalierer und Plünderer seien identifiziert und würden zur Rechenschaft gezogen. „Auf diesen Landfriedensbruch müssen harte Strafen folgen“, forderte der CSU-Politiker in der „Bild“-Zeitung. Die Polizei sei damit beschäftigt, Videoaufnahmen auszuwerten, um weitere Tatverdächtige zu ermitteln.

Die Polizei habe einen guten Einsatz geleistet, lobte der Innenminister und behauptete allen Ernstes: „Gewaltexzesse wie in Paris wurden dank unserer hoch engagierten Polizeikräfte verhindert.“ Möglicherweise sind Dobrindt die Bilder aus Frankfurt am Main entgangen.

Andreas Roßkopf, GdP-Vorsitzender für die Bundespolizei, sagte, man erwarte nun kurzfristig Urteile mit empfindlichen Strafen. Die Justiz müsse beweisen, dass sie zügig und „mit aller rechtsstaatlichen Härte“ handeln könne.

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