Die Gewalt-Orgie von Linksextremisten und Migranten in Frankreich hat mit der Feuersbrunst im historischen Rathaus von Limoges ein beispielloses Ausmaß an Zerstörung und Brutalität erreicht. Inzwischen greifen die Unruhen auch auf Italien über. Brennt als nächstes Deutschland?
Laut Medienberichten gingen am Wochenende in Frankreich landesweit 550.000 bis 800.000 Menschen auf die Straße. In den Großstädten, unter anderem Paris und Marseille, kam es wieder zu schweren Ausschreitungen von Linksextremisten im Verein mit Migranten afro-arabisch-islamischer Herkunft.
Auch in der vergangenen Nacht hielten die Unruhen an. Erneut brannten Barrikaden und Mülltonnen. Einsatzkräfte wurden mit Pyrotechnik angegriffen.
Neue Tonalität
Auffällig ist die veränderte Tonalität in den deutschen öffentlich-rechtlichen System-Medien. Handelte es sich zu Beginn der Krawalle vor zwei Wochen noch um „Schülerproteste“, so berichtete ARD- Korrespondent Michael Strempel in der Tagesschau am Sonntagabend von einer völlig veränderten Dynamik. Auf einmal ist angesichts der nicht mehr zu leugnenden bzw. auszublenden Gewalt-Exzesse von „Protestierenden“, „Randalierern“ und „Gewalt von extremer Intensität“ die Rede. Ein Migranten-Bezug wird weiterhin tunlichst vermieden. Krawallmacher seien vor allem Linksautonome des „Schwarzen Blocks“.
„Katastrophe für das kulturelle Erbe“
Der vorläufige Höhepunkt der Gewalt-Exzesse: Im zentralfranzösischen Limoges (210.000 Einwohner) stürmte ein entfesselter Mob das unter Denkmalschutz stehende, 143 Jahre alte historische Rathaus und legte gezielt Feuer. Das Gebäude brannte fast vollständig aus. Das Dach stürzte in die unteren Stockwerke, zwei Drittel der prachtvollen Fassade sind unwiederbringlich verloren. Der zuständige Präfekt Maurice Barate sprach den Tränen nahe von einer „Katastrophe für das kulturelle Erbe“ Frankreichs.
Auch in Paris, Marseille, Lyon und Bordeaux wütete der Pöbel. Die Behörden meldeten landesweit rund 2.400 Festnahmen. Etwa 1.000 Sicherheitskräfte (Polizei, Gendarmerie) wurden bei den Straßenschlachten verletzt, sieben davon nach offiziellen Angaben schwer.
In Saint-Étienne südwestlich von Lyon wurde einem 17-Jährigen durch eine Tränengas-Granate der Polizei eine Hand abgerissen. Den Ermittlungen zufolge wollte der Randalierer den am Boden liegenden Wurfkörper zurückschleudern, als dieser explodierte.
Spätrömische Dekadenz
Während die Grande Nation buchstäblich lichterloh brennt, sorgt das Präsidentenpaar im ganzen Land für Empörung. Emmanuel und Brigitte Macron besuchten am Freitagabend ein Konzert von Céline Dion in Paris. Bilder des tanzenden und feiernden Präsidenten inmitten der eskalierenden Staatskrise erinnerten an spätrömische Dekadenz. Das Paar wird in Frankreich bereits mit Marie-Antoinette und Louis XVI verglichen. Beide landeten während der Französischen Revolution auf dem Schafott.
Später, nach einer eilig einberufenen Kabinettssitzung, kündigte Macron in einer TV-Ansprache an die Nation harte Strafen und Versammlungsverbote an. Zur Erinnerung: In knapp einem halben Jahr sind in Frankreich Präsidentschaftswahlen.
Le Pen: Das System hat fertig
Zwei Stunden vor Macrons Rede hatte sich bereits Oppositionsführerin Marine Le Pen (Rassemblement National) mit einer eigenen Videobotschaft im präsidialen Stil vor Trikolore und Bücherregal an die Nation gewandt. Sie sprach von einer existenziellen „Bedrohung für die Demokratie“. Le Pen griff Macron scharf an und sprach von einer „erschöpften, desorientierten Machtelite“, die nur noch fähig sei, „ihre eigene Ohnmacht und ihren eigenen Niedergang zu kommentieren“.
Gewalt schwappt auf Italien über
Unterdessen hat die Gewalt die französischen Landesgrenzen überschritten. In der Nacht zum Montag (19. Oktober) kam es in mehreren italienischen Großstädten zu schweren Ausschreitungen – unter anderem in Rom, Mailand und Turin.
In Deutschland werden die eskalierenden Krawalle mit Sorge verfolgt. AfD-Chefin Alice Weidel nannte die Zustände in Frankreich ein Alarmsignal für ganz Europa und machte – ähnlich wie US-Präsident Donald Trump – die Masseneinwanderung und offene Grenzen für das Chaos verantwortlich. Die AfD in Hamburg postete auf Facebook: „Frankreich erntet die Früchte seiner selbst gewollten islamo-afrikanischen Invasion. Deutschland wird folgen.“