Volkspartei AfD: Nichtwähler wählen wieder – Wähler von CDU und SPD wechseln die Seiten!

Laut den Analysen von Infratest dimap waren die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin nicht nur von massiven Wählerwanderungen zur AfD geprägt, sondern auch von einer starken Mobilisierung des Nichtwählerlagers durch die AfD. Mit anderen Worten: Politikverdrossene Menschen können sich wieder für die Demokratie begeistern!

Im Nordosten lag die Wahlbeteiligung bei fast 80 Prozent! Davon profitierte vor allem die AfD, die laut Infratest dimap rund 67.000 Nichtwähler-Stimmen abholte. Zudem verzeichnete die Partei einen Zuwachs von mehr als 47.000 Stimmen per Saldo, die von der SPD zur AfD abwanderten.

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus (Wahlbeteiligung 74,2 Prozent) profitierte die AfD primär von zwei Faktoren – einer ebenfalls starken Aktivierung ehemaliger Nichtwähler und massiven Stimmenzugewinnen aus dem Lager der CDU.

In der Hauptstadt konnte die AfD rund 60.000 bis 65.000 Stimmen von Bürgern gewinnen, die bei der Wiederholungswahl 2023 zu Hause geblieben waren oder nicht per Brief gewählt hatten. Den größten direkten Wählerzuwachs aus dem Lager der Altparteien verzeichnete die Berliner AfD zulasten der Christdemokraten. Dort gewann sie per Saldo etwa 54.000 Stimmen. Aber auch von der ehemaligen „Arbeiterpartei“ SPD holte die AfD rund 8.000 Stimmen ab.

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