Ungeachtet eines drohenden Rauswurfs der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern und herber Verluste in Berlin hält Bundeskanzler Friedrich Merz an seinem Amt fest. Das machte er in einer ungewöhnlichen Erklärung gleich nach Bekanntwerden der ersten Prognose zum Ausgang der beiden Landtagswahlen deutlich.
Merz hatte in der CDU-Parteizentrale das Präsidium seiner Partei, dem auch qua Amt die CDU-Ministerpräsidenten angehören, zu einer Krisensitzung einberufen. Der Kanzler betonte, dass er und seine Regierung für eine vierjährige Amtszeit gewählt seien und er diese nutzen werde, um das Land aus der Krise zu führen. Ein Aufgeben stehe für ihn weiterhin nicht zur Debatte.