Letzte Kanzlerwoche für Friedrich Merz? Medienberichte: CDU will ihn zum Rücktritt zwingen!

In der Hauptstadt überschlagen sich wenige Tage vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin die Spekulationen: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) soll Medienberichten zufolge unmittelbar vor dem Sturz durch seine eigene Partei stehen.

Ein Szenario, das hinter den Kulissen immer vernehmlicher geraunt wird, geht so: Merz könnte bereits am kommenden Montag nach den Sitzungen des CDU-Präsidiums und Bundesvorstandes seinen Rücktritt mit der Begründung erklären, er habe nicht mehr das Vertrauen der Parteigremien.

Hintergrund: In Mecklenburg-Vorpommern steht die Union nicht nur vor einem weiteren historischen Debakel, die CDU könnte laut letzten Umfragen (sechs bis sieben Prozent) im Extremfall sogar aus dem Landtag fliegen. In Berlin droht der Union der Verlust des „Roten Rathauses“. CDU und Kommunisten liefern sich in der Hauptstadt ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Das CDU-Inferno bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die Spekulationen um einen möglicherweise kurz bevorstehenden Kanzlersturz zusätzlich massiv angeheizt. Erste Landespolitiker wie der stellvertretende CDU-Chef in Mecklenburg-Vorpommern, Tino Schomann, haben bereits offen die Ablösung von Merz als Kanzler gefordert.

CSU-Chef Markus Söder schloss einen Sturz von Merz durch die CSU aus („auf keinen Fall“), ließ die Verantwortung für das weitere Geschehen jedoch vielsagend bei der CDU-Spitze.

„Bild“-Vize Paul Ronzheimer berichtet in seinem aktuellen Podcast („Stürzt Merz? / Wer Kanzler werden könnte“) von konkreten Planspielen hinter den Kulissen von Union und SPD. Er wirft explizit die Frage auf, ob nach dem „kommenden Wahlsonntag alles sehr schnell gehen könnte“.

Als mögliche Nachfolger nennt Ronzheimer NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und CSU-Chef Markus Söder. Gegen Wüst könnte allerdings sprechen, dass im April 2027 in Nordrhein-Westfalen gewählt wird. Mitten im Strom wechselt man bekanntlich nicht die Pferde. Gegen Söder gibt es nach DK-Informationen unter CDU-Abgeordneten starke Vorbehalte. Als potenzieller Merz-Nachfolger kommt deshalb immer mehr der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) ins Spiel.

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