Schicksalswahl Sachsen-Anhalt: Sven Schulze (CDU) hofft auf SPD/FDP-„Geisterarmee“ – Ulrich Siegmund (AfD) bekräftigt Wahlziel Alleinregierung

Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September haben sich die Spitzenkandidaten von AfD und CDU auf einer Veranstaltung des „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) am Montagabend in Magdeburg ein erstes hitziges Duell geliefert.

Es ist wie das Hoffen auf eine „Geisterarmee“: Noch-Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) würde gerne mit SPD und FDP weiterregieren. Die SPD krebst an der Fünf-Prozent-Hürde, die FDP dürfte laut Umfragen gar nicht erst in den neuen Landtag einziehen.

Ulrich Siegmund setzt weiterhin konsequent auf eine Alleinregierung. Der AfD-Spitzenkandidat lehnte Koalitionen mit den Mitbewerbern explizit ab und stellte sich gegen jegliche Art von Bündnissen. Er reagierte damit auch darauf, dass Schulze eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausschloss.

Der Noch-Ministerpräsident bekräftigte seinen Willen, die Koalition mit SPD und FDP nach der Landtagswahl fortzusetzen. Sein Wunsch sei es, in dieser Konstellation weiter regieren zu können.

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