Weimers „Tegernsee-Gipfel“: Linksextremistin Brosius-Gersdorff ist unter den C-Promis

Am Tegernsee startet heute (28. April) unter Teilnahme von teilweise abgehalfterten Politikern aus der dritten Reihe und der ultralinken Staatsrechtlerin Frauke Brosius-Gersdorf der sogenannte „Ludwig-Erhard-Gipfel“. Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung der PR-Firma von Kanzleramts-Staatsminister Wolfram Weimer.

Das vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) einst als das „deutsche Davos“ hochgejubelte Lobbyisten-Stelldichein in Oberbayern war zuletzt wegen seiner bis zu fünfstelligen Teilnehmergebühren im Gegenzug für politische Kontakte und wegen rund 640.000 Euro Fördergelder der bayerischen Steuerzahler in die Skandal-Schlagzeilen geraten.

CSU-Prominenz bleibt heuer vorsichtshalber fern. Söder, einst Schirmherr der umstrittenen Kontaktbörse, sagte nach Bekanntwerden der Weimer-Affäre frühzeitig ab! Als einziger Vertreter der bayerischen Staatsregierung nimmt der als Hauptredner angekündigte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) teil.

Ansonsten werden politische C-Promis erwartet. Der in Sachen Lobbyismus erfahrene Digital-Staatssekretär Philipp Amthor (CDU) spricht als einziger Vertreter der Bundesregierung gleich am ersten Gipfeltag. Zugesagt haben außerdem Ex-CDU-Chef Armin Laschet und seine Vorgängerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die linksextremistische Staatsrechtlerin und Ex-SPD-Kandidatin für das Bundesverfassungsgericht, Frauke Brosius-Gersdorf, wollte ebenfalls zum Tegernsee anreisen.

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