Großrazzia im Hamburger „Ukraine-Haus“: Verdacht auf hundertfachen Kindergeldbetrug!

Rund 200 Einsatzkräfte der Hamburger Polizei durchsuchten am frühen Donnerstagmorgen (25. Juni) die größte Flüchtlingsunterkunft der Hansestadt, das sogenannte „Ukraine-Haus“ im exklusiven Stadtteil Winterhude. Die Großrazzia um sechs Uhr morgens erfolgte auf Antrag der Bundesagentur für Arbeit.

Hintergrund sind Vorwürfe gegen Bewohner wegen kriminellen Sozialleistungsbetrugs im großen Stil. In der Asylunterkunft sollen über 1.500 sogenannte Schutzsuchende aus der Ukraine leben. Laut „Bild“ sollen aber nur knapp 1.000 Bewohner offiziell gemeldet sein.

Der Verbundeinsatz unter Leitung der Bundesagentur für Arbeit erfolgte wegen des dringenden Verdachts auf Sozialleistungsbetrug bei Kindergeldzahlungen in 370 Fällen, wie ein Polizeisprecher dem NDR bestätigte.

Hintergrund sind nach NDR-Informationen Betrugsfälle von organisierten Banden aus dem Ausland, bei denen sich Kriminelle ukrainische Staatsangehörigkeiten beschafften, um dann als angebliche Kriegsflüchtlinge Sozialleistungen zu kassieren.

Die vierstöckige Asylunterkunft am Überseering war zuletzt immer wieder in die Schlagzeilen geraten – unter anderem wegen Lärms und Hygienemängeln.

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