Es wird immer lächerlicher. Zwei offensichtlich vom „Nazi“-Wahn besessene „Investigativjournalisten“ der Springer-Medien „Welt“ und „Politico“ haben ein sechs Jahre altes Foto ausgegraben, auf dem der AfD-Landesvorsitzende von Sachsen-Anhalt Martin Reichardt nach eigener Darstellung einem neu aufzunehmenden Mitglied einen humorvollen „Ritterschlag“ verpasst – und die Mainstream-Journos haben nichts Besseres zu tun, als daraus mal wieder einen „Hitlergruß“ zu konstruieren, den Reichardt angeblich „gezeigt“ haben soll.
Auf dem Foto soll zu sehen sein, wie Martin Reichardt dem vor ihm knienden Arzt und Corona-Maßnahmenkritiker Markus Motschmann einen ausgestreckten Arm, den linken wohlgemerkt, über die Schulter hält, während der ihm seinen Aufnahmeantrag überreicht. Die AfD Sachsen-Anhalt teilte dazu auf Nachfrage der Journalisten mit, der damalige AfD-Bundesvorstand unter dem umstrittenen Vorsitzenden Jörg Meuthen habe seinerzeit einen Aufnahmeantrag von Motschmann abgelehnt, was humoristisch als „Ritterschlag“ gedeutet worden sei. Das habe man mit der fraglichen Geste ausdrücken wollen.
Eine plausible Erklärung, mit der sich eigentlich jeder vernünftige Mensch zufriedengeben und die Angelegenheit für erledigt halten sollte. Nicht so die beiden Möchtegern-Spürnasen. Weil die formelle Ablehnung des Mitgliedsantrag durch den Bundesvorstand erst nach Entstehung des Fotos geschehen sei, ziehen sie die Darstellung in Zweifel. Als wüssten bei solchen Beschlüssen die Beteiligten nicht schon länger im voraus Bescheid, woher der Wind weht. Tatsächlich ist Motschmann nicht AfD-Mitglied geworden, wurde 2021 aber parteiloser Landtagskandidat für die AfD. Man fragt sich, ob gut bezahlte Redakteure in diesen Krisenzeiten tatsächlich nichts Besseres zu tun haben, als solchen aufgeblasenen Geschichten hinterherzulaufen.
Das Spiel ist sattsam bekannt. Schnappschüsse, bei denen ein Politiker mal einen Arm ausstreckt, weil er auf etwas zeigt oder der Menge zuwinkt, gibt es immer wieder. Auch von prominenten Vertretern der „Brandmauer“-Parteien existieren solche Aufnahmen zur Genüge, ohne dass sich jemand darüber aufregte. Auf den Kontext kommt es schließlich an. Der wird allerdings regelmäßig ignoriert, wenn es um eine Gelegenheit geht, einem AfD-Politiker am Zeug zu flicken.
Warum diese billige Masche trotzdem immer wieder versucht wird, liegt auf der Hand. Die Macher solcher Kampagnen werfen mit Dreck in der Hoffnung, dass schon irgendetwas hängenbleibt. Am Ende kommt dann doch regelmäßig heraus, dass an den absurden Vorwürfen nichts dran ist. Aber der Denunzierte muss sich erst einmal mit juristischen und publizistischen Mitteln wehren und dafür Zeit, Geld und Nerven aufwenden.
Ein seriöses Medium sollte sich für solche schäbigen Tricks eigentlich zu schade sein. Die neueste Kampagne gegen die AfD Sachsen-Anhalt verrät deshalb vor allem eines: Die Verzweiflung der Mainstream-Medien muss gewaltig sein angesichts des absehbaren Wahlsiegs von Ulrich Siegmund. Um ihn als Ministerpräsidenten zu verhindern, ist offenkundig jedes Mittel recht.
Die AfD Sachsen-Anhalt gibt sich demgegenüber gelassen. „Wer in dem dargestellten Bild einen Hitlergruß erkennt, der hält auch Friedrich Merz für einen Ehrenmann“, spottet Martin Reichardt. Die Bürger würden diese erneute Schmutzkampagne durchschauen, ist der AfD-Landesvorsitzende zuversichtlich: Die Kampagne werde seiner Partei nicht schaden, „sondern eine weitere Etappe auf unserem Weg zum Wahlsieg sein“.
