FDP im Untergang: Strack-Zimmermann greift nach Parteivorsitz

In der politischen Zweiprozent-Sekte FDP werden nach der erneuten Wahlpleite am Sonntag in Rheinland-Pfalz die Rufe nach einem Führungswechsel lauter. Die Europaabgeordnete und Rüstungs-Lobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann soll laut „Spiegel“ in der Sitzung des FDP-Präsidiums am Montag (23.März) Parteichef Christian Dürr das Misstrauen ausgesprochen und sich selbst als Parteivorsitzende ins Spiel gebracht haben.

Demnach soll die Ukraine-Hardlinerin erklärt haben, sie stehe als Co-Vorsitzende zur Verfügung. Bisher sieht das FDP-Statut die Bildung einer Doppelspitze nicht vor. Allerdings soll ein entsprechender Antrag für den Bundesparteitag Ende Mai bereits ausgearbeitet sein. Neben Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann gilt der Parteivize und nordrhein-westfälische Landeschef Henning Höne als ein möglicher Kandidat.

Parteivize Wolfgang Kubicki hat trotz Drängens des konservativen Flügels der sogenannten Liberalen bislang kein Interesse gezeigt, die Partei aus der Krise führen zu wollen. Der Ex-Bundestagspräsident gilt innerparteilich als schärfster Widersacher von Strack-Zimmermann.

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