Eklat beim EU-Gipfel in Brüssel: Ungarn gibt weiterhin kein grünes Licht für die Auszahlung von 90 Milliarden Euro Sonderschulden an die Ukraine!
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán zeigte sich bestens gelaunt, scherzte mit Reportern, als er am frühen Freitagmorgen (20.März) vom Treffen der 27 europäischen Staats- und Regierungschefs kam. Die anderen 26 schäumen derweil vor Wut. Von „Verrat, Erpressung“ ist die Rede.
Der Grund: Orbán bleibt standhaft bei seinem Nein zum 90 Milliarden Euro schweren Kredit der EU für die Ukraine. Geld, mit das bankrotte und korrupte Selenskyj-Regime in Kiew in den kommenden zwei Jahren Waffen und Munition kaufen wollte.
Merz droht Ungarn mit Konsequenzen
Nach 15 Stunden endete der EU-Gipfel in Brüssel ohne eine Freigabe für die Auszahlung der 90 Milliarden Euro Sonderschulden an die Ukraine. Alle Versuche, Orbán umzustimmen, blieben erfolglos. „Das ist ein grober Verstoß gegen die Loyalität der Mitgliedsstaaten untereinander und beschädigt das Ansehen der EU“, schnappatmete der deutsch-ukrainische Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) um Mitternacht und drohte Orbán mit Konsequenzen: „Das werden wir so nicht hinnehmen!“
Orbán zeigte sich unbeeindruckt. „Ich verteidige hier eben die Interessen meines Landes“, sagte der ungarische Ministerpräsident mit einem coolen Lächeln, als er über den roten Teppich das EU-Kommissionsgebäude verließ.