CSU-Chef Markus Söder hat den Ausgang der Kommunalwahl in Bayern am 8. März allen Ernstes als Erfolg für die vielerorts abgewatschten Christsozialen gewertet. „Wir sind klar die Nummer eins“, sagte Söder. Die CSU werde weiter eine große Zahl der Landräte stellen. „Bamberg tut weh“, räumte der bayerische Ministerpräsident mit Blick auf das Ausscheiden seiner früheren Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) bereits im ersten Wahlgang ein. In der oberfränkischen Bischofsstadt machen „Grüne“ und SPD die Stichwahl nun unter sich aus.
Als „besonders schön“ betrachtet Söder das CSU-Ergebnis in seiner Heimatstadt Nürnberg, wo Amtsinhaber Marcus König es doch noch in die Stichwahl schaffte. „Ärgerlich“ nannte Söder den Wahlausgang in München, wo CSU-Kandidat Clemens Baumgärtner die OB-Stichwahl verpasst hat.
Die AfD holte ihre besten Ergebnisse bei den Landratswahlen in Günzburg und Dingolfing Landau mit 24,2 und 18,3 Prozent. In den kreisfreien Städten ist die Partei in Schweinfurt mit 16,2 Prozent am stärksten.