Sie haben nie einen Cent eingezahlt und beziehen trotzdem Grundsicherung im Alter: Immer mehr ausländische Senioren wandern in das deutsche Sozialsystem ein, wie aus jetzt bekannt gewordenen Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Schon mehr als jeder dritte Bezieher dieser Sozialleistung ist demnach Ausländer!
Die Zuwanderung aus Asyl-Herkunftsländern und aus der Ukraine sorgt für mehr ausländische Senioren, die eine Grundsicherung im Alter beantragen. Das berichtet das Portal „NiUS“ unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Demnach bezogen Ende 2025 insgesamt 764.000 Personen in Deutschland eine Grundsicherung im Alter – rund 200.000 mehr als noch fünf Jahre zuvor.
ABER: Der Anstieg um 35 Prozent erklärt sich vor allem dadurch, dass sich die Zahl ausländischer Empfänger in nur fünf Jahren mit 81 Prozent fast verdoppelt hat.
Während die Gesamtzahl der Empfänger von Altersgrundsicherung zwischen Dezember 2020 und Dezember 2025 von 564.110 auf 764.065 stieg, fiel der Zuwachs bei deutschen und ausländischen Senioren höchst unterschiedlich aus:
Die Zahl der deutschen Empfänger erhöhte sich in diesem Zeitraum von rund 412.000 auf rund 489.000 – ein Anstieg um knapp 19 Prozent. Die Zahl der ausländischen Empfänger dagegen schnellte laut „NiUS“ von rund 152.000 auf rund 275.000 in die Höhe – ein Plus von etwa 81 Prozent!
Fünfmal so viele Ukrainer
Dem Bericht zufolge stieg der Anteil Nichtdeutscher an allen Empfängern von Grundsicherung im Alter damit von 27 Prozent im Jahr 2020 auf 36 Prozent im Jahr 2025. Anders gerechnet: Mehr als jeder dritte Bezieher von Grundsicherung im Alter ist inzwischen Ausländer!
Nach Zusatz-Recherchen von AfD-Sozialexperte René Springer sticht insbesondere die Entwicklung bei einer Personengruppe ins Auge: Während im Jahr 2020 erst 19.500 Ukrainer Grundsicherung im Alter bezogen, waren es im Dezember 2025 bereits 104.285 – mehr als fünf Mal so viele!