Hauseinsturz mit drei Toten in Görlitz: Afghane soll Gasexplosion mit ausgelöst haben

Die Polizei hat zwei Verdächtige im Falle des eingestürzten Hauses im sächsischen Görlitz mit drei Toten festgenommen. Es bestehe der Verdacht, dass die zwei Männer, ein Afghane (35) und ein Pole (25), am 18. Mai 2026 Rohrleitungen in dem Gebäude beschädigt oder manipuliert und damit die Tragödie durch austretendes Gas verursacht haben. Offenbar wollten sie Kupferleitungen zu Geld machen.

„Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoff-Explosion mit Todesfolge in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung“, teilte ein Polizeisprecher in Görlitz mit. Beide Verdächtige seien bereits wegen einer „anderen Sache“ in Untersuchungshaft.

Nach Polizeiangaben haben die zwei Tatverdächtigen am 18. Mai 2026 Straßen in Görlitz durchstreift und Ausschau nach Diebesgut gehalten. Sie seien auf der Suche nach Fahrrädern, Schrott sowie Kupferleitungen und Buntmetall gewesen. Sicher sei, dass sie auch in dem Unglückshaus in der James-von-Moltke-Straße 21 unterwegs waren.

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