Iran-Krieg: Merz warnt vor neuer Migrationskrise – Laut EU könnten Millionen kommen!

Nachdem er vor ein paar Tagen bei Donald Trump im Weißen Haus noch brav den Nickesel spielte, blickt Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) inzwischen kritischer auf den eskalierenden Krieg im Iran. Bei seinem Besuch der Handwerksmesse in München warnte Merz vor weitreichenden Folgen für Europa, auch mit Blick auf eine neue mögliche Migrationskrise, falls der Krieg länger andauern sollte. „Ein endloser Krieg ist nicht in unserem Interesse“, betonte der Kanzler.

Droht Europa durch den Irankrieg ein Flüchtlings-Tsunami? Die Chefin der Internationalen Organisation für Migration (IOM) schließt das nicht aus: „Schauen Sie sich das Beispiel der Ukraine an, wo innerhalb weniger Tage Millionen von Menschen die Grenze überquert haben“, sagte Amy Pope der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Welche Dimension Fluchtbewegungen aus dem Iran annehmen könnten, geht aus einem kürzlich erschienenen Bericht der EU-Asylagentur (EUAA) hervor. Mit Blick auf die schon vor Kriegsbeginn herrschende instabile Lage im Iran wird das Ausmaß des potentiellen Risikos von Flucht und Vertreibung als „erheblich“ eingestuft. „Bei einer Bevölkerung von rund 90 Millionen Menschen könnte selbst eine teilweise Destabilisierung Flüchtlingsbewegungen von beispiellosem Ausmaß auslösen“, heißt es darin.

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