Deutschland, wir kommen: Hunderte Afghanen klagen Einreise mit NGO-Hilfe ein

Seit dem Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan vor knapp fünf Jahren hat Deutschland rund 40.000 Afghanen aufgenommen. Sie wurden unter den fadenscheinigsten Begründungen eingeflogen – viele kamen mit falschen Pässen und lückenhafter Sicherheitsüberprüfung aufgrund tatkräftiger Mithilfe vor allem der regierungsnahen NGO „Kabul Luftbrücke“. Trotz des von der schwarz-roten Bundesregierung gestoppten Aufnahmeprogramms scheint das Ende der Fahnensteige noch nicht erreicht.

Hunderte Afghanen wehren sich jetzt juristisch gegen den Entzug ihrer Aufnahmezusagen durch die Bundesregierung, berichtet die „Welt“. Rund 180 Verfahren liegen demnach aktuell bei den Verwaltungs- oder Oberverwaltungsgerichten. Zusätzlich sind laut „Kabul Luftbrücke“ 18 Verfassungsbeschwerden „in Vorbereitung“.

Den Angaben zufolge harren noch immer 875 Afghanen aus den verschiedenen deutschen Aufnahmeprogrammen in Pakistan aus. Hinzu kommen 55 Personen, die im vergangenen Sommer von Pakistan nach Afghanistan abgeschoben wurden. „Wir schätzen, dass mindestens 90 Prozent der Menschen Klageverfahren anhängig gemacht haben, vermutlich mehr“, sagte eine NGO-Sprecherin.

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