Die von Holger Friedrich, dem Verleger der „Berliner Zeitung“, neu auf den Markt gebrachte „Ostdeutsche Allgemeine Zeitung“ (OAZ) hat zu ihrem vielbeachteten Start offenbar guten Absatz gefunden. An vielen Bahnhofsbuchhandlungen wurde die Startauflage von 43.000 Exemplaren nach Verlagsangaben über das Wochenende ausverkauft. Das ist angesichts sinkender Auflagen der Mainstream-Presse zweifellos ein beachtlicher Erfolg.
Aufmacher der Erstausgabe ist ein mit „Ostdeutsche Zeitung“ beschriftetes Megaphon, auf dem „Vorsicht, Freiheit“ steht. „Der Staat traut den Menschen nicht mehr zu, für sich selbst zu denken“, heißt es dazu.
Laut dts Nachrichtenagentur hatte ein Zeitungskiosk am Berliner Ostbahnhof 120 Exemplare erhalten, am Sonntagmittag sei das letzte über den Tresen gegangen – zum Stückpreis von 3,90 Euro. So etwas habe es dort schon länger nicht mehr gegeben.
Die „OAZ“ teilte mit, von der hohen Nachfrage überrascht worden zu sein. Es komme daher zu Lieferengpässen.