Selenskyj keilt gegen Trump: Streit eskaliert! Witkoff trifft Putin

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, Kiew unter Druck zu setzen und die Ukraine zu einer Kapitulation gegenüber Russland drängen zu wollen.

In einem Interview mit dem US-Portal Bloomberg kritisierte Selenskyj unter anderem Einschränkungen bei der Satelliten-Aufklärung durch das Starlink-System von Elon Musk und mögliche Verzögerungen bei Patriot-Raketenlieferungen.

Trump wies die Vorwürfe scharf zurück und hielt Selenskyj seinerseits entgegen, dieser wolle den Krieg mit Russland offenbar nicht beenden.

US-Sonderbauftragter trifft Putin

In der Hoffnung auf Fortschritte hin zu einem Frieden blicken politische Beobachter auf Sankt Petersburg, wohin der US-Sondergesandte Steve Witkoff heute (21. Oktober) im Anschluss an seine Gespräche in Oslo reiste. In der norwegischen Hauptstadt hatte Witkoff mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, dem norwegischen Regierungschef Jonas Gahr Støre und dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb konferiert. Vertreter weiterer europäischer Staaten sowie der NATO und der EU waren per Video zugeschaltet. Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nahm ebenfalls per Videoschalte teil.

Im Konstantinpalast von Sankt Petersburg traf Witkoff am Vormittag auf Kremlchef Wladimir Putin, um ihm die in Oslo besprochenen Ideen vorzutragen. Russlands Außenminister Sergei Lawrow hatte vor dem Start der Konsultationen in Sankt Petersburg allerdings zu hohe Erwartungen gedämpft. Er bekräftigte, dass Moskau mit Blick auf ukrainische Gebietsansprüche keine Zugeständnisse machen werde, sollten die US-Vorschläge etwa darauf hinauslaufen.

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