Geldregen in Kiew: Merz verteilt weitere Milliarden – Ukraine-Hilfe knackt 100-Milliarden-Marke

Während Bürger in Deutschland unter steigenden Abgaben, maroder Infrastruktur und Rekordbelastungen ächzen, präsentiert sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Kiew einmal mehr als spendabler Scheckbuch-Diplomat. Bei seinem jüngsten Besuch im ukrainischen Machtzentrum sagte Merz mal eben die nächsten 1,35 Milliarden Euro an deutschen Steuergeldern zu – aufgeteilt in eine Milliarde Euro für Militärgüter und 350 Millionen Euro zur Sanierung des ukrainischen Energiesektors.

Flankiert von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche und einer ausgewählten Entourage aus Unternehmensvertretern verkaufte Merz die Milliarden-Spritze gewohnt pathetisch als Maßnahme „im eigenen Interesse Deutschlands“. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm das Präsent dankend entgegen und feierte Deutschland erneut als seinen verlässlichsten Zahler.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit Ausbruch des Konflikts sind bereits gigantische 102 Milliarden Euro an deutscher Unterstützung gen Osten zugesagt oder geflossen – aufgeteilt in 43,3 Milliarden Euro für zivile Hilfe, 57,6 Milliarden Euro für das Militär und gut 254 Millionen Euro für Stabilisierungsprojekte. Um die Dimensionen dieser Dauerüberweisung zu verdeutlichen: Die Gesamtsumme entspricht fast einem Fünftel des gesamten Bundeshaushalts für das Jahr 2026 (524,54 Milliarden Euro).

In den sozialen Netzwerken entlädt sich angesichts des Kiewer Verteilungsspektakels erneut die Wut der Steuerzahler. Während die eigene Bevölkerung zum Sparen angehalten wird und die heimische Wirtschaft unter der hausgemachten Krise leidet, scheint das Geld im Kanzleramt für Auslandsprojekte unverändert locker zu sitzen.

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