GEWINNER
Der frühere Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt, Guido Heuer (59), hat signalisiert, sich bei der für Dezember geplanten Ministerpräsidentenwahl dem beschlossenen Wahlboykott seiner Fraktion zu verweigern. In einem „Welt“-Interview betonte der CDU-Politiker nachdrücklich das freie Mandat der Abgeordneten. Der Boykott-Beschluss könne demnach nur eine „Empfehlung“ sein.
Die CDU-Landtagsfraktion in Magdeburg hatte zuvor mit 14 von 15 Stimmen beschlossen, im ersten und gegebenenfalls auch zweiten Wahlgang den Plenarsaal zu verlassen. Damit soll verhindert werden, dass Abgeordnete der Union in geheimer Wahl für den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund stimmen. Heuer hatte sich bei der Abstimmung in der Fraktion enthalten.
Sollte es bei der angekündigten Wahlenthaltung des BSW bleiben, fehlen Siegmund im ersten bzw. zweiten Wahlgang aus eigener Kraft drei Stimmen zur erforderlichen absoluten Mehrheit. Sollte es zu einem dritten Wahlgang kommen, würde die einfache Mehrheit reichen.
Ob Guido Heuer und möglicherweise weitere CDU-Abgeordnete den die Demokratie verachtenden Boykottbeschluss der CDU-Fraktion unter Führung von Noch-Ministerpräsident Sven Schulze am Wahltag nicht befolgen, hängt laut Heuer auch von einer noch ausstehenden juristischen Prüfung verfassungsrechtlicher Konsequenzen ab.
Der Deutschland-Kurier meint: Rückgrat zeigen!
VERLIERER
ZDF-Sudelschleuder Jan Böhmermann (45) hat eindrucksvoll Zeugnis davon abgelegt, dass die nicht mehr zu unterbietende Niveaulosigkeit seines Hetzformats „ZDF Magazin Royale“ auch vor menschlichem Leid nicht haltmacht. Selbst im Angesicht einer realen Tragödie auf einer Brandenburger Landstraße mit vier Toten hat der Mainzer Staatsfunk den skandalösen Totfahr-Clip zu Ulrich Siegmund (AfD) nicht aus der Mediathek entfernt.
Nur wenige Tage nach der Ausstrahlung am 2. Oktober riss ein schrecklicher Verkehrsunfall in Brandenburg vier junge Mopedfahrer im Alter von 14 und 19 Jahren jäh aus dem Leben. Das tragische Unglück passierte auf der L200 bei Biesenthal im Landkreis Barnim. Ein 61-jähriger Autofahrer hatte dort am Abend des 7. Oktober bei einem Überholmanöver eine entgegenkommende Gruppe jugendlicher Mopedfahrer frontal erfasst. Vier der Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren starben noch an der Unfallstelle.
Dass Böhmermanns widerlicher Totfahr-Clip mit einem eine blaue „Simson Schwalbe“ überfahrenden Lkw trotz der schrecklichen Tragödie tagelang und bis zuletzt unangetastet blieb, zeigt einmal mehr: Respekt und Menschenwürde zählen im Zwangsgebührenfunk nur, wenn das möglichst woke Opfer „stimmt“. Von Pietät gegenüber den Hinterbliebenen der vier Toten wollen wir hier gar nicht erst reden!
Der Deutschland-Kurier meint: Zieht dem Hetzer endlich den Stecker – jetzt und nicht erst im Dezember!