Die AfD ist Ziel eines großangelegten Hackerangriffs geworden. Ein Parteisprecher bestätigte den Angriff auf einen IT-Dienstleister, betonte aber, dass aktuelle E-Mail-Postfächer der Bundespartei nicht betroffen seien. Die meisten Konten seien seit Jahren inaktiv.
Unbekannte wollen laut eigenen Angaben mehr als 400.000 E-Mails erbeutet haben. Der Vorfall betrifft nach Parteiangaben einen Cyberangriff auf einen externen Hosting-Dienstleister im September 2026.
Die Daten wurden über eine anonyme, Mitte Oktober registrierte Website namens „hexane.cc“ zugänglich gemacht. Dort werden die Dokumente allerdings nicht im Volltext, sondern als durchsuchbarer Index mit KI-generierten Inhaltszusammenfassungen aufgeführt. Man kann also nicht die vollständigen E-Mails lesen, sondern eine Liste nach bestimmten Begriffen durchsuchen und kurze Zusammenfassungen sehen, die von einer künstlichen Intelligenz (KI) erstellt wurden.