Zum Sterben gut genug? Im Westen nichts Neues – deutsche Söhne an die Front!

Ein Kommentar von Achim Köhler (MdB)

Auf meine Schriftliche Frage (10/68) antwortete das Bundesministerium der Verteidigung am 13. Oktober 2026 mit einem einzigen, lapidaren Satz:

„Maßnahmen oder gesetzliche Änderungen im Sinne der Anfrage sind weder geplant noch werden solche geprüft.“

Ich hatte als Abgeordneter nach Hinweis einer besorgten Mutter eine Schriftliche Einzelfrage eingereicht: Beabsichtigt die Bundesregierung im Spannungs- oder Verteidigungsfall nach Artikel 80a bzw. 115a Grundgesetz auch wehrfähige Männer mit ausländischer Staatsangehörigkeit – namentlich jene Hunderttausenden, die mit humanitärem Aufenthaltstitel oder subsidiärem Schutzstatus (etwa aus Syrien oder Afghanistan) bei uns leben – zu militärischen Aufgaben, Sicherungs- oder Zivildiensten heranzuziehen? Oder verbleibt die Pflicht zur Verteidigung unseres Landes im Ernstfall ausnahmslos auf den Schultern der deutschen Staatsbürger?

Die Antwort des Ministeriums spricht Bände: Berlin plant nichts, prüft nichts – und will nichts ändern. Im Klartext: Wenn die Trommeln geschlagen werden, sind es allein die Söhne deutscher Familien, die den Kopf hinhalten müssen.

Seit Jahren predigt die linksgrüne Elite im Berliner Elfenbeinturm im Gleichschritt mit den Leitmedien eine vermeintlich herannahende militärische Eskalation mit Russland. Es wird von „Kriegstüchtigkeit“ doziert, ein neuer Wehrdienst mit Pflichtfragebögen für 18-jährige deutsche Staatsbürger, unsere Söhne eingeführt und die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht vorangetrieben. Junge Deutsche sollen sich bereithalten, auf den Schlachtfeldern geopolitischer Fehlkalkulationen und internationaler Brandstiftung ihr Leben zu riskieren.

Doch wer in den letzten zehn Jahren unter dem Banner des „Schutzes“ in unser Land gekommen ist, Vollversorgung inklusive Bürgergeld genießt und von den Steuergeldern genau jener deutschen Familien lebt, genießt im Ernstfall Vollkasko-Immunität und darf weiterhin deutsche Innenstädte unsicher machen. Er darf sich entspannt auf die Zuschauertribüne setzen, während die Söhne seiner Gastgeber zum Sterben an die Front gekarrt werden.

Wenn der Staat um sein Überleben kämpft, endet die Schutzillusion

Befindet sich Deutschland jedoch im Verteidigungsfall – im existentiellen Überlebenskampf gegen einen Aggressor –, gibt es keinen Schutzstatus mehr. Wie will ein Land, das seine eigene Bevölkerung, seine Infrastruktur und seine Grenzen verteidigen muss, gleichzeitig Millionen fremde Staatsbürger alimentieren und beschützen?

Mein Vorschlag als Abgeordneter ist daher simpel und fair:

Wenn in Deutschland Krieg herrscht, gibt es hier keinen humanitären Schutzraum mehr. Wer nicht bereit ist, unser Land zu verteidigen, muss umgehend ausreisen.

Wer dagegen dauerhaft hier leben will und von uns Schutz und Solidarität erfahren hat, muss dieselbe Solidarität jetzt an der Waffe zurückgeben. Nach französischem Vorbild gehört längst eine ‚Deutsche Legion‘ auf den Tisch: Entweder Dienst an der Waffe zur Verteidigung des Gastlandes – oder das Aufenthaltsrecht erlischt auf der Stelle!

Im Westen nichts Neues

Erich Maria Remarque beschrieb vor bald einem Jahrhundert die Verbitterung einer Generation, die von den Eliten an die Front geschickt wurde, während die Profiteure in der Etappe blieben. Heute wiederholt sich genau dieses Schauspiel: Die eigenen Landsleute sind zum Sterben gut genug, während die sogenannte Migrationsklientel selbst im Kriegszustand mit Samthandschuhen angefasst wird.

Wir als AfD machen dieses verlogene Spiel nicht mit. Kein deutscher Bürger darf zum Kanonenfutter einer Politik degradiert werden, die das eigene Volk geringer schätzt als jeden, der ohne Pass über die Grenze kam.

Wer hier leben will, muss mitverteidigen – oder gehen!

Neueste Beiträge

Beliebteste Beiträge

Ähnliche Beiträge