Terrorverdächtiger Islamist gelangte durch UN-Aufnahmeprogramm nach Deutschland

Ein in Brandenburg verhafteter Islamist aus dem Irak soll einen Terroranschlag auf eine Kirche in Bremen geplant haben. Nun kommt heraus: Der terrorverdächtige Iraker gelangte über das sogenannte Resettlement-Programm des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen nach Deutschland. Die Bundesanwaltschaft verdächtigt den 24-Jährigen der versuchten Gründung einer terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Laut Haftbefehl soll es sich um einen Islamisten und Anhänger des sogenannten „Islamischen Staates“ handeln. Den Ermittlungen zufolge wollte der Terrorverdächtige im Frühjahr 2025 einen Anschlag gegen aus seiner Sicht „Ungläubige“ begehen wollen. Für den geplanten Anschlag soll sich der Iraker bereits eine Schusswaffe besorgt und eine Kirche in der Hansestadt Bremen ausgekundschaftet haben.

Nun wurde zusätzlich bekannt: Der mutmaßliche IS-Terrorist kam durch das Programm der Vereinten Nationen zur Umsiedlung von Migranten 2021 nach Deutschland. Laut dpa hat das brandenburgische Sozialministerium die legale Einreise über ein humanitäres Landesaufnahmeprogramm bestätigt. Demnach besitzt der in Bagdad geborene Inhaftierte eine Aufenthaltserlaubnis. Seinerzeit hatte das Land Brandenburg 195 sogenannten Flüchtlingen die Einreise nach Deutschland gewährt.

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