Quittung für „Reformpaket“: Merz-CDU fällt unter 17 Prozent – AfD hält sich stabil bei fast 30 Prozent bundesweit

Im neuen wöchentlichen INSA-Trend für „Bild“, der in der Woche der Verkündung des schwarz-roten „Reformpakets“ erhoben wurde, verlieren beide Unionsparteien abermals einen Punkt. CDU und CSU stehen jetzt zusammen bei nur noch 21 Prozent. Eine YouGov-Umfrage hatte die Schwesterparteien zuletzt mit 20 Prozent sogar noch schlechter gemessen. Und das war noch vor Bekanntgabe der sogenannten Reformbeschlüsse!

Beide Erhebungen sind speziell für die Merz-CDU die reinste Katastrophe: Die Christdemokraten sind für sich genommen bei unter 17 Prozent angekommen! Denn: Das Meinungsforschungsinstitut INSA hatte für die Söder-CSU bei einer internen Detailauswertung zuletzt nur noch umgerechnet 4,4 Prozent statt sonst bis zu sechs Prozent auf Bundesebene ermittelt. In den regulären Veröffentlichungen der wöchentlichen „Sonntagsfrage“ werden CDU und CSU dagegen nicht getrennt ausgewiesen, sondern „in einen Topf“ geworfen.

Die AfD behauptet sich den neuen INSA-Daten zufolge stabil mit 29 Prozent bundesweit und ist nicht mehr weit davon entfernt, die 30 Prozent-Marke zu knacken. Die Merz-CDU nähert sich hingegen immer mehr der SPD an. Diese konnte um einen Prozentpunkt zulegen und liegt nun gleichauf mit den „Grünen“ (unverändert) bei 13 Prozent.

BSW und FDP (jeweils vier Prozent) würden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

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