Die AfD fordert einen sofortigen Stopp sämtlicher Entwicklungshilfezahlungen an Afghanistan. Grund: Die militant-islamistischen Taliban haben einen geplanten Abschiebeflug nach Kabul kurzfristig abgesagt. Ein eiskaltes Erpressungsmanöver!
Ganz offensichtlich stellen die Islamisten ein Junktim zwischen weiteren Flügen und der Platzierung von mehr afghanischen Diplomaten in Deutschland her. Die afghanische Botschaft in Berlin wird bereits inoffiziell von einem Taliban-Mitglied geleitet, obwohl die Bundesregierung die Taliban nicht als legitime Regierung anerkennt.
Dieser Vorfall entlarvt aus Sicht der AfD einmal mehr das völlige Scheitern der Migrationspolitik von Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU). Die von der Regierung vollmundig angekündigte Abschiebe-Offensive von Afghanen sieht bislang so aus: 11.400 Afghanen sind aktuell ausreisepflichtig – seit Amtsantritt von Schwarz-Rot wurden aber erst 128 Personen an den Hindukusch abgeschoben.
Dass die Regierung sich nun für Abschiebungen von Terroristen erpressbar macht, zeigt aus Sicht der AfD „den absoluten Kontrollverlust“. Die Bundesregierung lasse sich vor aller Welt von einem Terror-Regime auf der Nase herumtanzen, schreibt die Bundes-AfD auf Facebook.