Gekauftes Kind: Erste CDU-Politikerin fordert Rücktritt von Jens Spahn! Chef der Senioren-Union ist „tief geschockt“

Nach der Bekanntgabe seiner Elternschaft durch eine Leihmutterschaft in den USA sieht sich der homosexuelle Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) mit ersten Rücktrittsforderungen aus der eigenen Partei konfrontiert.

Marion Rosin, Vorsitzende der Thüringer Frauen Union, erinnerte daran, dass Leihmutterschaft in Deutschland aus guten ethischen Gründen verboten sei: „Wer dieses Verbot durch eine Auslandslösung umgeht, setzt sich über den Geist des deutschen Gesetzes hinweg.“ Wenn die Glaubwürdigkeit eines Spitzenpolitikers verloren gehe, „ist Rücktritt eine Frage der Konsequenz“, betonte Rosin laut Focus.

Auch der Chef der Senioren-Union, Hubert Hüppe, kritisierte Spahn gegenüber mehreren Medien scharf. Der CDU-Politiker zeigte sich persönlich „tief geschockt“ und verwies darauf, dass die Union es immer strikt abgelehnt habe, „Frauen und Kinder zu einer Ware zu machen“. Das Verbot der Leihmutterschaft bestehe in Deutschland „zu Recht“. Es sei „nicht gut, wenn sich Politiker mit Macht und Geld darüber hinwegsetzen“, unterstrich der Chef der Senioren-Union.

Auch aus den Reihen jüngerer CDU-Politikern kommt Kritik.

Er könne den Kinderwunsch verstehen, „aber man hat von Politikern, von unseren Volksvertretern, etwas anderes zu erwarten“, so Sean Zielinski, der Vorsitzende der Jugendorganisation des christdemokratischen Arbeitnehmerflügels (CDA). Spahn könne schlecht seine Handlung als Privatmensch und Vater von der politischen Debatte trennen.

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