Horror-Zahlen vom Statistischen Bundesamt: Die deutsche Wirtschaft rutscht immer schneller in den Abgrund – allein im ersten Vierteljahr 2026 sind wieder fast eine halbe Million Arbeitsplätze im Vergleich zum Quartal davor weggefallen. Die Zahl der Erwerbstätigen ging um 486.000 Personen oder 1,1 Prozent auf nur noch 45,6 Millionen Menschen zurück.
Auch saisonbereinigt – üblicherweise geht die Beschäftigung zum Jahresanfang in den Wintermonaten zurück – ist das ein realer Einbruch um rund 61.000 Arbeitsplätze. Auch im Jahresvergleich ist die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr weiter gesunken. EU-weit ist die Erwerbstätigkeit dagegen um 0,6 Prozent gestiegen – Deutschland schneidet also deutlich schwächer ab als der europäische Durchschnitt.
Besonders bitter: Der Beschäftigungsrückgang betrifft vor allem die Industrie und das produktive Gewerbe. In Fabriken und Industriebetrieben sind 171.000 Jobs verlorengegangen, der in Dauerkrise feststeckende Bausektor hat weitere 27.000 Stellen eingebüßt.
Die Deindustrialisierung, die in diesen Zahlen deutlich wird, hat Folgeeffekte auf andere Branchen: Handel, Verkehr und Gastgewerbe haben 81.000 Jobs gestrichen, Unternehmensdienstleister 72.000 Stellen. Sogar die IT- und Kommunikationsbranche schrumpfen und verzeichnen weniger Beschäftigte.
Neue Jobs entstehen fast nur noch beim Staat. Im Bereich öffentliche Dienstleister, Erziehung und Gesundheit verzeichnen die Statistiker ein Plus von 181.000 Stellen. Mit anderen Worten: Produktive Arbeitsplätze, die Wohlstand erwirtschaften und das Volkseinkommen vermehren, verschwinden und werden teilweise ersetzt durch öffentliche Jobs, die aus Steuern und Schulden finanziert werden.
Man kann so ein Modell, in dem ein wachsender Staatssektor die Illusion einer guten Beschäftigungslage aufrechterhält, auch als „sozialistisch“ umschreiben. Das Experiment ging in Deutschland schon einmal schief.