Die aufgrund des Energiewende-Irrsinns und der Russland-Sanktionen ohnehin um ihre Existenz kämpfende deutsche Autoindustrie trifft der neue Zoll-Hammer von Donald Trump wie ein Keulenschlag! Auf seiner Plattform Truth Social kündigte der US-Präsident an, den Zoll auf Auto- und Lastwagenimporte aus der Europäischen Union in die USA von 15 auf 25 Prozent zu erhöhen. Der neue Satz soll schon von der kommenden Woche an gelten. Wie wichtig ist der US-Markt für unsere Autoindustrie?
Die USA zählen traditionell zu den wichtigsten Auslandsmärkten deutscher Autobauer – vor allem für Premiummarken wie BMW, Mercedes und Porsche. Die Branche ist ohnehin seit einem Jahr durch Trumps Zollpolitik arg in Mitleidenschaft gezogen.
Zwar galten – statt ursprünglich einmal 2,5 Prozent! – zunächst 27,5 Prozent, diese wurden aber nach einem „Deal“ mit der EU im August 2025 auf 15 Prozent gesenkt. Trotzdem brach der Export aus Deutschland in die USA infolge der Zollerhöhungen ein. „Trump hat die Autoindustrie in Deutschland und in Europa massiv getroffen“, urteilt Autoexperte Stefan Bratzel. Mit seinen Zöllen verstärke er den Trend, dass Autos immer mehr da gebaut werden, wo sie verkauft werden. Für die Arbeitsplätze in Europa, hier vor allem in Deutschland, sei „das Gift.“
Der neue Zoll-Hammer schlägt jetzt richtig ins Kontor: Branchenkreise erwarten einen Einbruch beim Export um mindestens zehn Prozent. 2025 wurden rund 400.000 deutsche Autos (Neuwagen) in die USA exportiert.