Seit Einführung der sogenannten 12-Uhr-Regel Anfang April machen die Spritpreise täglich Rekordsprünge zur Mittagszeit. Wovor auch die AfD gewarnt hat, ist prompt eingetreten: Tanken ist seit dem 1. April 2026 noch teurer geworden!
Der 12-Uhr-Irrsinn habe letztlich den Mineralölkonzernen noch höhere Gewinne verschafft. Das ergab eine wissenschaftliche Studie der Forscher des ZEW Mannheim (Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) und des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE).
Die Untersuchung belegt: Bei Superbenzin lag die Gewinnmarge in den ersten zwei Wochen nach Einführung der neuen Regel im Schnitt um sechs Cent pro Liter höher als in den zwei Wochen davor. Bei Diesel hätten die Margen stark geschwankt. Fazit von Studienautorin Leona Jung vom DICE: „Das Maßnahmenpaket hat bisher nicht dazu geführt, das Preisniveau zu senken.“