Die deutsche Wirtschaft kommt nicht vom Fleck: Die sogenannten „Wirtschaftsweisen“ rechnen für das laufende Jahr nur noch mit einem mageren Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 0,5 Prozent. Für das kommende Jahr werden bescheidene 0,8 Prozent Wachstum erwartet, teilte der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit.
Die schlechte konjunkturelle Entwicklung führt das Gremium vor allem auf den Iran-Krieg zurück. Die nochmals gestiegenen Energiepreise tragen demnach zu einer Verbraucherpreisinflation von voraussichtlich 3,0 Prozent im laufenden und 2,8 Prozent im kommenden Jahr bei. Wobei dies nur der rein statistische „Warenkorb“-Wert ist, der aus Hunderten im Verbraucheralltag kaum relevanten Artikeln und Dienstleistungen ermittelt wird.
Als weiteres Wachstumshemmnis nennt der Sachverständigenrat die steigenden Beitragssätze zur Sozialversicherung an.