Lars Fricke ist Richter am Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Er hat den Haftbefehl für den Systemkritiker Paul Brandenburg wegen „Majestätsbeleidigung“ nach Paragraf 188 StGB des Noch-Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) unterschrieben. Brandenburg wurde, wie berichtet, in dieser Woche am Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.
Richter Fricke scheint ein eifriger Vollstrecker linksgrüner Gesinnungsjustiz zu sein. Zuletzt zog Fricke öffentliche Kritik auf sich, als er im Oktober vor einem Jahr den Durchsuchungsbeschluss gegen den renommierten Medienwissenschaftler und Publizisten Prof. Norbert Bolz unterzeichnete.
Hintergrund der Razzia war ein von Bolz im Jahr 2024 abgesetzter Social-Media-Beitrag auf X, in dem er sich mit der NS-Parole „Deutschland erwache“ satirisch über einen Artikel der Linkspostille „taz“ geäußert hatte. Im Dezember 2025 wurde das Ermittlungsverfahren gegen den 72-Jährigen nach Zahlung einer Geldauflage eingestellt.
Pikant: Richter Fricke wurde einst mit einer rechtswissenschaftlichen Dissertation zum Thema „Rechtsfragen der Rücknahme von Batterien“ promoviert. Ein mutmaßlicher Experte für Müllentsorgung urteilt also heute über verfassungsrechtlich geschützte Grundrechte wie die Meinungsfreiheit. Aus Sicht von Kritikern ist Fricke ein Beispiel für eine zunehmend politisch instrumentalisierte Justiz hierzulande.