Gewinner und Verlierer der Woche

GEWINNER

Wenn Volksmusik-Ikone Heino (87) der Kragen platzt, hat der Gender-Wahn Pause! Mit einer knallharten anwaltlichen Ansage hat der deutscheste aller deutschen Sänger den Sprach-Irrsinn am „Wörthersee“ ein für allemal beendet.

Regisseurin Stefanie Mayer wollte die neue Ulk-Serie klammheimlich in „Die Rettungsschwimmer:innen“ umbenennen. Heino sollte in der Pilotfolge sich selbst „in Seenot“ spielen. Der Kult-Sänger wollte bei der Sprach-Verhunzung aber nicht mitmachen!

Zur Erinnerung: Vor drei Jahren hatte Heino im Sat.1-Frühstücksfernsehen einen regelrechten Wutausbruch beim Thema Gendern bekommen – „denen haben sie ins Hirn geschissen!“ Auch jetzt fackelte der Sänger nicht lange und schaltete seinen Anwalt ein:

Entweder das ideologische Sonderzeichen fliegt augenblicklich aus dem Titel oder der Klamauk findet ohne den 87-Jährigen statt. Heino: „Das Gendern brauchte nie jemand, es wollte nie jemand und es hat unsere schöne deutsche Sprache verschandelt. Es wird Zeit, dass wir uns für immer von diesem Blödsinn verabschieden!“

Und siehe da, es geht doch. Jetzt heißt es wieder: „Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee“.

Der Deutschland-Kurier meint: Sieg für den gesunden Menschenverstand!

VERLIERER

Ist der Mann krank? Das fragen sich politische Beobachter in Sachsen-Anhalt. Von einer „narzisstischen Persönlichkeitsstörung“ ist in der Landes-CDU die Rede, von „Kontroll-Paranoia“. Soviel steht fest: Fraktionschef und Noch-Ministerpräsident Sven Schulze (47) ist nach dem Eid-Skandal von Magdeburg endgültig erledigt. Der Trümmerhaufen seiner CDU fliegt ihm um die Ohren. Es hagelt Rücktrittsforderungen. Bei der Staatsanwaltschaft ist eine erste Strafanzeige wegen Nötigung eingegangen.

Aber eigentlich gebührt Schulze Dank. Großer Dank sogar! Wer es immer noch nicht glauben wollte, wohin die Reise hierzulande geht, hat es jetzt in wenigen Zeilen schriftlich:

„Ich versichere an Eides statt, dass ich am 6. Oktober bei der Wahl des Landtagspräsidenten nicht für den Kandidaten der AfD gestimmt habe. Ich erkläre, dass ich im Vorfeld oder Umfeld dieser Wahl keinerlei Absprachen mit Mitgliedern der AfD-Fraktion getroffen habe. Für den Fall, dass mir ein gegenteiliges Verhalten nachgewiesen wird, verpflichte ich mich unwiderruflich, mein Landtagsmandat unverzüglich niederzulegen.“

Es sind Sätze, die alles sagen: Die geistig-moralische Selbstauflösung der CDU hat begonnen. Jetzt, im unaufhaltsamen Untergang, lässt die Union die Maske fallen. Zum Vorschein kommt eine hässliche Fratze, ein wild um sich schlagendes autoritäres Altparteien-System. Ins Bild passt, dass der CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz die geheime (!!!) Wahl des AfD-Politikers Tobias Rausch zum Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt kriminalistisch „aufklären“ will.

Der Deutschland-Kurier meint: Leute, lauft so schnell ihr könnt!

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