Mainstream-Nachlese zu Sachsen-Anhalt: Kommentare zwischen Hetze, Ratlosigkeit und Panik

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist das Hauptthema auch in den Kommentarspalten der Mainstream-Medien. Die Meinungen bewegen sich im sattsam bekannten Spektrum zwischen Hetze, Ratlosigkeit und Panik. Hier Stimmen aus der wie üblich gut vorgefilterten Presseschau des Deutschlandfunks (dlf).

Die linksgrün-woke SÜDDEUTSCHE ZEITUNG schreibt zum Wahlausgang in Sachsen-Anhalt zerknirscht: „Demokraten bleibt nur, dieses Ergebnis zu akzeptieren, wie es ist: Die AfD hat in Sachsen-Anhalt einen großen Wahlsieg errungen.“

Das nicht mehr ganz ernst zu nehmende Hamburger Gerüchtemagazin SPIEGEL gefällt sich in der üblichen Hetze und schwingt wieder einmal ganz im Sinne seiner globalistischen NGO-Gönner die Nazikeule: „Was sich als Erstes einstellt, ist Entsetzen. Dass das möglich ist in Deutschland, gut achtzig Jahre nach der Diktatur der Nationalsozialisten…“.

Das im Prinzip system-unkritische Portal T-ONLINE resümiert dagegen einigermaßen sachlich: „Mit weitem Abstand ist sie stärkste Kraft. Das hat sie einer Frust- und Wechselstimmung im Land, einem hochambitionierten eigenen Wahlkampf, ihrem nahbaren Spitzenkandidaten Siegmund und erheblichen Fehlern der Konkurrenz zu verdanken.“

Das liberal-bürgerliche Magazin CICERO hebt den „fröhlichen, volksnahen und perfekt choreografierten Wahlkampf“ von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hervor und merkt in diesem Zusammenhang weiter an: „Je mehr die AfD als Schmuddelkind behandelt wurde, mit dem man sich am besten überhaupt nicht abgeben dürfte, desto mehr flogen ihr die Herzen zu. Das war alles längst absehbar (und dürfte auch der Grund für die hohe Wahlbeteiligung gewesen sein).“

„Die Parteien der Mitte müssen – ganz unabhängig von Sachsen-Anhalt – ihren Umgang mit den Parteien am rechten und linken Rand klären“, fordert der KÖLNER STADT-ANZEIGER und kommt zu einem grotesken Schluss: „Die Linke ist das geringere Übel. Den Maßstab setzt im Zweifel der Verfassungsschutz.“

Die VOLKSSTIMME aus Magdeburg prophezeit: „Die Regierungsbildung in Sachsen-Anhalt wird nun vor allem eines – sehr kompliziert.“

Für die BADISCHE ZEITUNG aus Freiburg ist klar: „Christdemokraten, Grüne und SPD haben zusammen weniger Stimmen erhalten als die AfD. In Magdeburg führt nun an der AfD kein Weg mehr vorbei. Sie hat den Wählerauftrag, eine Regierung zu bilden.“

Das Magazin FOCUS gibt den Altparteien diesen Satz mit auf den Weg: „Niemand hat hier aus Versehen abgestimmt.“

Bei der immer linksgrüneren FAZ muss man sich ernsthaft fragen, ob der Kommentator noch alle Perlen auf dem Rosenkranz hat: Bei aller berechtigten Kritik an der Unvollkommenheit der schwarz-roten Bundesregierung müsse man ihr „doch dankbar sein, die Deutschen jeden Tag daran zu erinnern, was demokratische Politik eigentlich ist. Nicht die Zerstörung, nicht die reine Lehre, sondern das Mögliche.“

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