Im Jahr 2025 wurden bundesweit 751 Fälle von Gruppenvergewaltigungen polizeilich erfasst. 53 Prozent der Tatverdächtigen hatten nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. Das geht laut Medienberichten aus einer Sonderauswertung der polizeilichen Kriminalstatistik hervor, die die AfD bei der Bundesregierung angefragt hatte.
161 Fälle wurden in Nordrhein-Westfalen registriert, 118 Fälle in Berlin, 113 Fälle in Niedersachsen und 91 in Bayern. Insgesamt waren 772 Opfer zu beklagen, 693 davon waren Frauen. 80 Prozent aller Opfer waren deutsch.
53 Prozent der Tatverdächtigen (insgesamt 574) hatten bei allen registrierten Straftaten im Jahr 2025 nicht die deutsche Staatsbürgerschaft. 110 Tatverdächtige kamen aus Syrien, 64 aus Afghanistan, 46 aus dem Irak, 44 aus der Türkei und der Rest aus anderen Ländern. Ein möglicher Migrationshintergrund bei deutschen Staatsbürgern wurde nicht gesondert erfasst.