Der Fall „Unwoked“ und die Kampagne der BILD-Zeitung: Was wirklich dahinter steckt!

Von Aloys Krause

Es ist nicht das erste Mal, dass ein ganz normaler wirtschaftlicher Vorgang politisch zum angeblichen Skandal aufgeblasen wird. Aber selten geschieht es so hysterisch wie in diesem Fall. Die BILD-Zeitung hat sich auf den ehemaligen AfD-Bundestagsabgeordneten Roger Beckamp und dessen Unternehmen „Unwoked“ eingeschossen.

Wieder einmal hat der vorgebliche Investigativ-Journalist Hans-Wilhelm Saure seine Finger im Spiel. Seit Jahren flunkert er den nicht mehr allzu vielen Lesern des Springerblatts vor, im Umfeld der AfD vermeintliche „Netzwerke“ freizulegen, Verbindungen auszuleuchten.

Seine Stories folgen immer ein und demselben Muster: Banalitäten werden zu angeblichen Skandalen aufgebauscht. Das nennt sich dann „investigativer Journalismus“, der nichts anderes ist als linker Scheuklappen-Journalismus. 

Selektive Akribie

Denn die investigative Akribie, mit der wirtschaftliche Tätigkeiten im rechten Spektrum „durchleuchtet“ werden, sucht man sonst oft vergeblich. Im weit verzweigten NGO-Komplex etwa, bei politisch gut vernetzten Aktivistenstrukturen oder im durchorganisierten Vorfeld der System-Parteien. Und schon gar nicht mit Blick auf die Regierung! Längst ist auch BILD zum medialen Helfershelfer des Systems geworden, zu einem als „Journalismus“ getarnten Kampfinstrument gegen die Opposition.

Diese Asymmetrie ist es, die den aktuellen Fall so aufschlussreich macht.

Denn bei „Unwoked“ handelt es sich um ein vollkommen normales und vor allem legales Geschäftsmodell: Ein Unternehmen bedient eine klar definierte Zielgruppe, die sich von bestehenden Strukturen nicht mehr ausreichend repräsentiert fühlt. Soweit so marktwirtschaftlich. Dass daraus ein „Fall“, gar ein „Skandal“, konstruiert wird, ist geradezu grotesk!

Markt durch Ausschluss

Die Grundlage für das Geschäftsmodell von „Unwoked“ ist schnell erklärt: In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Content Creator mit konservativen, libertären, rechten oder schlicht regierungskritischen Positionen erlebt, wie fragil ihre wirtschaftliche Basis sein kann – sei es durch eingeschränkte Reichweite, demonetarisierte Inhalte oder Konflikte mit Zahlungsdienstleistern. Es wurden massenhaft Bankkonten gekündigt, Jobs gingen verloren, Existenzen vernichtet.

„Unwoked“ setzt genau dort an. Eigene Shops, eigene Produkte, eigene Einnahmequellen – kombiniert mit einem Netzwerkgedanken, der Reichweiten bündelt und Zielgruppen miteinander verzahnt. Hinzu kommt: Ein Teil der Erlöse fließt bewusst in politische Arbeit zurück. Hier entsteht also bewusst eine ökonomisch-politische Symbiose.

Investigation ohne Hintergründe

Umso auffälliger ist, was in der Berichterstattung des Herrn Saure ausgelassen wird. Die patriotische Influencerin Naomi Seibt, die über „Unwoked“ ihre Fanartikel vertreibt, hat Deutschland verlassen und in den USA politisches Asyl beantragt, weil sie sich staatlichem Druck, möglicher Strafverfolgung und sogar Gefahren für ihre persönliche Sicherheit ausgesetzt sah. Ein Vorgang mit erheblicher politischer Sprengkraft, der einen bedenklichen Stand demokratischer Grundrechte aufzeigt, aber kaum ernsthaft behandelt oder eingeordnet wird – schon gar nicht von Herrn Saure!

Auch der Fall des YouTubers und „Unwoked“-Partners „Shlomo Finkelstein“ wird nur am Rande und verfremdet gestreift. Es gab in seinem Falle ein massiv überzogenes Vorgehen staatlicher Behörden gegen den jungen Familienvater. Ein SEK-Einsatz vor den Augen eines Kleinkindes, der weit über das hinausging, was verhältnismäßig erscheint. Bei einem vermeintlichen Meinungs-„Straftäter“ mit Waffengewalt vorzugehen, zeigt einmal mehr, wohin sich Deutschland entwickelt. Bei BILD wird „Finkelstein“ gewohnt reduzierend als verurteilter Straftäter dargestellt. Statt in die Tiefe zu gehen, bleibt man lieber beim vertrauten Muster: Vage Andeutungen und das bekannte Geraune über „Netzwerke“. Während im linken NGO-Sumpf natürlich alles seine Ordnung hat.

Eine himmelschreiende Einseitigkeit, bedenkt man die zahlreichen skandalösen Finanzierungen linksextremer Organisationen in Millionenhöhe, die sich noch dazu überwiegend aus öffentlichen Geldern finanzieren und nicht wie bei „Unwoked“ vom freien Markt, von zahlenden Kunden.

Drehbuch der Denunziation 

Es geht also mal wieder nicht um Aufklärung sondern um Denunziation und Verächtlichmachung entlang klarer politischer Linien. Geschäftliche Aktivitäten im rechten Spektrum werden nicht als das behandelt, was sie ist, nämlich zunächst einmal wirtschaftliches Handeln, sondern reflexhaft politisch aufgeladen. Jeder Kontakt wird verdächtig, jede Kooperation zum „Hinweis“, jede Veranstaltung zum „Signal“.  Denn wer außerhalb des akzeptierten Meinungskorridors agiert, dessen wirtschaftliche Strukturen gelten nicht als Markt, sondern als inakzeptables Problem, das beseitigt werden muss.

Dass das Geschäftsmodell von „Unwoked“ dabei auf Widerstand stößt, überrascht nicht. Denn es unterläuft ein System, in dem wirtschaftliche Abhängigkeit immer auch ein Mittel der Disziplinierung war. Wer von Plattformen oder Zahlungsstrukturen abgeschnitten wird, verliert nicht nur Einnahmen, sondern auch Stimme und Reichweite. Wenn genau diese Abhängigkeit schwindet, verliert auch dieses Druckmittel an Wirkung. Und genau das fürchten die Kartellparteien und ihre medialen Helfershelfer.

Auch wenn es Herrn Saure sozusagen sauer aufstößt:  „Unwoked“ verbindet wirtschaftliche Selbstständigkeit mit politischer Zielsetzung, schafft Synergien zwischen Akteuren und bietet eine Infrastruktur, die Unabhängigkeit verspricht, was seine eigentliche Sprengkraft ausmacht. Für Influencer und Kanalbetreiber bietet sich die Chance, sich einer ökonomischen Alternative anzuschließen, die ökonomische Stabilität und politische Wirkung miteinander verbindet.

Die Schnappatmung im Mainstream zeigt letztlich vor allem eines: Dass dieses Modell offenbar ins Schwarze trifft und seine Wirkung entfaltet. Für Roger Beckamp und „Unwoked“ ist das eine klare Ermutigung: Weiter so!

Hier gehts zur Netzseite von unwoked: https://www.unwoked.de/

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