„Everybody’s darling is everybody’s Depp”, das wusste schon Franz Josef Strauß, obwohl er den damaligen JU-Grünschnabel Friedrich Merz vermutlich gar nicht gekannt hat. Der trübselige Sauerländer mit dem trostlos-verlorenen Haarbüschel auf der kahlen Stirn möchte doch eigentlich nur Kanzler spielen und von allen liebgehabt werden.
Aber es will und will ihm einfach nicht gelingen. Jetzt sagen schon 80 Prozent dieser undankbaren Bürger, dass sie mit ihm und seiner Arbeit unzufrieden sind. Das, immerhin, hat noch kein Bundeskanzler vor ihm hinbekommen. Selbst für den glücklosen Ampel-Scholz endete der Absturz bei 76 Prozent Unbeliebtheit.
Sogar international ist Merz Weltmeister in Sachen Unzufriedenheit der eigenen Bürger. Er ist unbeliebter als Donald Trump und als jeder andere von zwei Dutzend westlich-demokratischen Staats- und Regierungschefs. Noch unbeliebter als Friedrich Merz kann nur Friedrich Merz selbst sein – der nächste Negativrekord kommt bestimmt bald um die Ecke.
Dabei tut der Fritz doch alles, um sich beliebt zu machen. Na ja, fast alles. Er erzählt und verspricht jedem, was er gerne hört, auch wenn es das Gegenteil von dem ist, was er eben noch erzählt und versprochen hat. Blöd nur, dass der Katalog seiner gebrochenen Versprechen dadurch mittlerweile Telefonbuchstärke erreicht hat.
Aber das Kanzleramt, meint der Fritz, ist schon ein paar Lügen und Wortbrüche wert. Um Kanzler zu werden, hat Friedrich Merz sich auf Gedeih und Verderb an die „Brandmauer“ geschmiedet, auch wenn das ganze Land darüber im links-„grünen“ Treibsand versinkt.
Die linken Journos mögen ihn trotzdem nicht. Warum nur, grübelt er vergeblich. Vielleicht ja, weil er sich damit zum Spielball und Clown radikaler Sektierer und Ideologen macht.
Den beiden Obergenossen von der Verliererpartei SPD, die ihn im zweiten Anlauf ins Kanzleramt gehievt haben, dem dicklichen Lars Klingbeil von der „Antifa“ und der dominanten Sozialfunktionärs-Matrone Bärbel Bas, erfüllt Friedrich Merz folgsam jeden Wunsch, damit sie ihn noch etwas länger Kanzler spielen lassen.
Zur Chefin der größten Oppositionspartei, die in den Umfragen noch stärker ist als seine eigene Partei, sagt der Merz dagegen nicht mal „Guten Tag“. Bei den Schwefel-Blauen und ihren Wählern will er sich natürlich nicht beliebt machen, der Friedrich, da sei die „Brandmauer“ vor. Da lässt er den Anstand und die gute Kinderstube lieber zu Hause.
Seiner eigenen Partei hat Merz dagegen extra noch eingeschärft, den Lars nur ja nicht zu sehr zu ärgern. Der ist nämlich sehr sensibel und empfindlich, obwohl er eigentlich von der „Antifa“ ist. Seine Wirtschaftsministerin, die den sozialistischen Blödsinn von Bas und Klingbeil nicht mehr ausgehalten hat und die Sozis trotzdem zu kritisieren wagte, hat Friedrich Merz deswegen gleich mal ordentlich in den Senkel gestellt.
Sogar dem ewig unzufriedenen Volk hat Merz neulich ein Almosen hingeworfen. Nur ein kleines natürlich, eine winzige Steuersenkung, und auch nur für ein paar Wochen, bevor die Steuern und Abgaben wieder kräftig angehoben werden. Er will den Pöbel nämlich nicht zu sehr verwöhnen.
Die sollen schließlich froh sein, in Deutschland leben zu dürfen. Das hämmert der unbeliebteste Kanzler aller Zeiten seinen Untertanen gerne mal ein, wenn er wieder eines seiner düsteren Depri-Videos aufnimmt. Liebhaben wollen sie ihn trotzdem noch immer nicht.
Das kann er gar nicht verstehen, der Friedrich Merz. Auch nicht, dass der Mittelstand und die Wirtschaft ihn ebenfalls nicht mehr mögen. Dabei verspricht er ihnen doch alles, was sie hören wollen; er kann es nur nicht einhalten, weil der Lars, die Bärbel und die „Grünen“ was dagegen haben.
Müssen die Unternehmer und die Firmenchefs sich denn wirklich dauernd beschweren? Nur weil die von Merkel erfundene „grüne“ Transformation, die Merz einfach fortsetzt, so viele von ihnen wie noch nie in die Pleite oder zur Flucht ins Ausland treiben?
Schließlich hat er ihnen jetzt doch sogar erlaubt, jedem ihrer Mitarbeiter, die sie noch nicht wegen der Dauerkrise entlassen mussten, einen Tausender zu schenken und darauf ausnahmsweise mal keine Steuern zu zahlen, auch wenn sie gerade nicht wissen, wie sie ihre Stromrechnung bezahlen sollen. Da kann man doch etwas Dankbarkeit erwarten!
Die müssen doch einsehen, die Bürger und die Wirtschaft, dass der Staat die zuviel einkassierten Steuern nicht einfach zurückgeben kann. Das wird alles für andere Zwecke gebraucht, und die Billionen-Schulden, die Merz und Klingbeil obendrauf gemacht haben, ebenfalls.
Damit halten die beiden nämlich nicht nur die Asylindustrie, die „Klima“-Lobby, den „NGO“-Sumpf und die „Gegen Rechts“-Kämpfer bei Laune. Merz braucht das Geld auch, um es in alle Welt zu verteilen und sich überall als der große Spendieronkel beliebt zu machen.
40 Milliarden für „Flüchtlinge“ und illegale Migranten, nochmal 11,5 Milliarden für die Ukraine, 2,2 Milliarden für den Sudan, ein paar hundert Millionen zusätzlich für Syrien, 30 Milliarden für „Entwicklungshilfe“, Quatsch-, Gender- und „Klima“-Projekte in aller Welt – sieht man doch, dass da nichts mehr für irgendwelche „Entlastungen“ übrigbleibt.
Deshalb, predigt Merz, sollen die paar Unentwegten, die immer noch arbeiten und Steuern zahlen, gefälligst auf seinen Kanzler hören, sich mal nicht so anstellen, noch mehr und länger arbeiten und noch mehr abdrücken.
Der Kanzler und seine Minister reisen derweil unermüdlich durch die Welt, um das Geld der Steuerzahler an allen Ecken und Enden zu verteilen. Das macht nicht nur beliebt, glauben sie. Wenn er als Außenkanzler durch die Weltgeschichte düst und gewichtige Reden schwingt, kann Friedrich Merz sich auch trefflich von dem ewigen Genörgel im zerbröckelnden Deutschland erholen.
Zwar nehmen sie in der großen weiten Welt den Sprücheklopfer mit den weiten Spendierhosen auch nicht so richtig für voll. Oft muss er am Katzentisch sitzen oder wird am Bühnenrand unter den Topfpflanzen abgestellt. Aber solange er die dicken Geldkoffer mitbringt, wird er immerhin noch eingeladen und einigermaßen höflich begrüßt.
Weil er nicht überall selbst hinfahren kann, lädt er seine Günstlinge auch gern nach Berlin ein zum Geldabholen. Eben war wieder der pfiffige kleine Ukrainer mit der großen Koksnase da. Der Zeitpunkt war günstig: In Ungarn ist der ewige Bremser Viktor Orbán erst mal weg. Heißt: Jetzt kann endlich der neue 90-Milliarden-„Kredit“ der EU nach Kiew auf den Weg gebracht werden.
Merz ist schon ganz ungeduldig und drängelt, Selenskyj auch. Höchste Zeit, dass wieder frisches Geld für die Schwarzkonten der ukrainischen Nomenklatura kommt, für neue Luxuslimousinen und goldene Toilettenschüsseln in den Protzvillen. Nebenbei hat der Kanzlerdarsteller dem ukrainischen Schnorrer auch noch ein Sicherheits- und Verteidigungsbündnis zwischen Deutschland und der Ukraine versprochen.
Das verschärft zwar die Konfrontation mit Russland, ausgerechnet in Zeiten der globalen Energiekrise, in denen man eigentlich dringend mit Moskau über eine Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen und der Gas- und Erdöllieferungen reden müsste. Aber um noch ein wenig länger den großen Außenkanzler spielen zu können, kann man schon mal das Risiko für einen dritten Weltkrieg in Kauf nehmen.
Abu Muhammad al-Dscholani, den vor kurzem noch steckbrieflich gesuchten islamistischen Terroristen, hat Merz neulich auch nach Berlin eingeladen und mit allen Ehren als Staatsgast empfangen. Der berüchtigte Kopfabschneider aus Syrien nennt sich jetzt Ahmed al-Scharaa, hat seinen Dschihadistenbart getrimmt, den Kampfanzug mit feinem Zwirn und einer 150.000-Euro-Patek-Philippe-Uhr vertauscht und gibt jetzt den „Staatspräsidenten“ von Syrien.
Und braucht natürlich noch mehr Geld, das er gleich an der Quelle abholen wollte. Im Gegenzug sollte er zusagen, den Großteil seiner vielen Hunderttausend Landsleute, die sich in Deutschland durchfüttern lassen und ihm auf den Straßen zujubeln, in den nächsten Jahren wieder mit nach Hause nehmen. So war jedenfalls der Plan von Friedrich Merz.
Aber der ist wieder mal schiefgegangen. 80 Prozent der in Deutschland aufgenommenen Syrer würden wieder gehen, das sei mit dem Staatsgast so besprochen, verkündete Merz erst forsch. Aufheulen bei den Linken, Merz rudert zurück: Die Zahl sei ja nicht von ihm, sondern von dem Syrer. Stimmt gar nicht, gab der zum „Präsidenten“ mutierte Ex-Terrorist zurück und blamierte den deutschen Bundeskanzler als Lügner.
Und der neue syrische Außenminister setzte noch einen obendrauf: Man habe gar nicht vor, eine Rückführung der eigenen Leute aus Deutschland zu akzeptieren, denn die seien ein wichtiger strategischer Faktor.
Man könnte auch sagen: Eine fünfte Kolonne. Und dafür haben die Merz-Regierung und ihre Vorgänger selbst gesorgt, indem sie hunderttausenden Syrer bereits den deutschen Pass nachgeworfen haben und sie munter weiter am Fließband einbürgern.
Dümmer kann man als Regierungschef des noch immer bedeutendsten europäischen Landes kaum noch dastehen. Es hilft eben alles nichts, das ganze Geldverschenken: Am Ende wird Friedrich Merz doch wieder als „everybody’s Depp“ vorgeführt.
Allzu lange wird er dieses Spiel auch nicht mehr weitertreiben können. Das Geld geht schneller weg, als der Klingbeil neue Schulden machen kann, und Friedrich Merz ist immer noch der unbeliebteste Bundeskanzler aller Zeiten. Und wenn die Kohle erst mal endgültig alle ist, dann hat ihn erst recht keiner mehr lieb. Armer Fritz.