Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 16-Jährigen durch muslimische Tatverdächtige im Jugendzentrum Wutzkyallee in Berlin-Neukölln hat das Bezirksamt die zuständige Sachbearbeiterin im Jugendamt „freigestellt“. Ein Sprecher des Bezirksamtes Neukölln bestätigte den arbeitsrechtlich umstrittenen Schritt. Ganz offensichtlich handelt es sich um ein Bauernopfer, mit dem Jugendstadträtin Sarah Nagel (Linke) hofft, sich ihrer politischen Verantwortung entledigen zu können.
Fakt ist: Weder das Jugendzentrum noch später das zuständige Jugendamt des Bezirks Neukölln erstatteten Anzeige. Im Raum steht der Verdacht der Strafvereitelung im Amt. Den Verantwortlichen wird vorgeworfen, die mutmaßliche Vergewaltigung nicht gemeldet zu haben, um die muslimischen Täter „nicht zu stigmatisieren“. Inzwischen ermitteln das Landeskriminalamt(LKA) und die Staatsanwaltschaft Berlin.