Immer mehr Deutsche schränken sich in ihrem Alltag ein und müssen jeden Cent zweimal umdrehen! Das ergab die repräsentative Sommerumfrage der Norisbank. Schon bei laufenden Ausgaben, Anschaffungen und der Frage, „was überhaupt noch drin ist“, werde gespart, so die Verbraucherbank.
57,9 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich deutlich weniger leisten können als im Vorjahr, etwa im Hinblick auf Urlaubspläne. Weitere 42,1 Prozent geben an, die Auswirkungen aktuell zwar noch nicht so stark zu spüren, aber dass sie vorsorglich lieber Geld für die Zukunft zurücklegen wollen. 2025 lag dieser Wert bei 39 Prozent, 2024 bei 28,6 Prozent, 2023 bei 15,4 Prozent.
Wer knapp bei Kasse ist, spürt das vor allem bei wiederkehrenden Ausgaben. Besonders häufig genannt werden Preissteigerungen bei Energie sowie bei Dingen des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Drogerieartikel oder Kleidung. Auch gestiegene Kosten für Dienstleistungen (Friseur, Taxi) fallen ins Gewicht. 31,8 Prozent der Betroffenen geben an, bei alltäglichen Ausgaben stärker zu sparen, hier vor allem bei Lebensmitteln oder Haushaltsprodukten.