Weil in immer mehr deutschen Haushalten das Geld knapp wird, meiden Verbraucher zunehmend teure Markenartikel und weichen auf günstigere sogenannte „No Name“-Produkte im Supermarkt aus. Etiketten wie „ja!“, „gut & günstig“ oder Eigenprodukte machen mittlerweile fast die Hälfte des Umsatzes im Lebensmitteleinzelhandel aus, berichtet das Düsseldorfer „Handelsblatt“.
Quer durch alle in den Regalen vorhandenen Produkte liegt ihr Anteil inzwischen bei 47 Prozent. Das ist der höchste Wert, der je in Deutschland gemessen wurde!
Das Fazit von Marktbeobachtern: Die durch horrende Energiekosten, Steuern und Abgaben sowie eine galoppierende Lebensmittel-Inflation gebeutelten Verbraucher schauen deutlich mehr auf den Preisunterschied, der bei sogenannten „No Name“-Produkten bis zu 50 Prozent betragen kann.