Deutsche Sprache schwere Sprache: Viele Polizeianwärter scheitern schon am Eignungstest – vor allem in Berlin!

Ein Gastbeitrag von Gerd Meyer-Schultze

Die Hauptstadt-Polizei hat massive Personalprobleme. Bei jungen Berlinern ist sie derart unbeliebt, dass sie kaum geeignete (biodeutsche) Bewerber findet. Von den 180 ausgeschriebenen Stellen für die Schutzpolizei sind bisher nur 40 Prozent besetzt. Unter den Bewerbern gibt es viele mit Sprachdefiziten.

Hierbei handelt es sich zwar nicht nur um ein Berliner Phänomen, aber in der Hauptstadt treten die Probleme besonders deutlich zutage. Denn 42 Prozent der angehenden Polizisten haben einen Migrationshintergrund.

So verwundert nicht, dass von 240 Nachwuchskräften, die vor einem Jahr ihre Ausbildung bei der Berliner Polizei begannen, 132 (rund 55 Prozent) zusätzlichen Deutschunterricht benötigten. Laut Medienberichten waren 80 Prozent der Bewerber bereits im Eignungstest  gescheitert.

FAZIT: Die Polizei Berlin sieht sich einer steigenden Zahl von Bewerbern gegenüber, deren Sprachkenntnisse nicht ausreichen, um den Anforderungen des Polizeidienstes (Berichtshefte, Rechtssicherheit) zu entsprechen.

Wie gesagt: Die Probleme der Berliner Polizei mit Sprache und Rechtschreibung treffen nicht pauschal auf die gesamte deutsche Polizei (Bundespolizei, Länder) zu, aber das Thema Deutschdefizite unter angehenden Beamten ist längst kein „Alleinstellungsmerkmal“ nur der Hauptstadt. Nicht von ungefähr warnt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor einem Trend, bei dem immer mehr Polizeianwärter an den Deutschtests scheitern.

„Wo uns der Schuh drückt“ – Die neue Kolumne beim DeutschlandKURIER🇩🇪 von Gerd Meyer-Schultze

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