Es begann mit kostenlosem „Stoff“ und endete mit käuflichem Sex: Mehrere migrantische Dealer (Pakistaner, Syrer und Nordafrikaner) sollen in Nürnberg minderjährige Mädchen im Tausch gegen Drogen als Prostituierte ausgebeutet haben. Das jüngste Opfer soll erst 13 Jahre alt sein. Die Polizei ermittelt, das Jugendamt ist alarmiert.
Wie die „Nürnberger Nachrichten“ weiter berichten, sollen die Tatverdächtigen, überwiegend Dealer am Nelson-Mandela-Platz hinter dem Nürnberger Hauptbahnhof, die Mädchen zunächst mit Geschenken wie Kleidung und Kosmetika umworben, später dann mit harten Drogen wie Crystal Meth in die Abhängigkeit getrieben haben. Am Ende sollen die Mädchen Drogen nur noch gegen Sex erhalten haben. Das jüngste bekannte Opfer soll erst 13 Jahre alt sein.
Die Ermittlungen führt eine Sonder-Kommission „Kajal“. Es bestehe der Verdacht, dass sich in diesem Zusammenhang auch sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen zugetragen haben, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken nach Angaben der Regionalzeitung.