Zum Auftakt der alternativen Buchmesse „SeitenWechsel“ in Halle/Saale hat der liberal-konservative Publizist Harald Martenstein vor einer zunehmenden Verengung von Debattenräumen sowie der Ausgrenzung unliebsamer politischer Richtungen und Meinungen in Deutschland gewarnt.
Der Journalist und Kolumnist („Bild“) stellte zugleich sein aktuelles Buch „Gelenkte Demokratie: Ein Plädoyer für die Freiheit“ vor. Das Buch knüpft an Martensteins viel beachtete Rede Anfang 2026 im Hamburger Thalia-Theater beim sogenannten AfD-Tribunal an.
In Halle warnte Martenstein explizit vor einem Ende der Werte der Französischen Revolution: „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit.“ Er betonte, dass eine echte Demokratie zwingend voraussetze, dass „sowohl ‚links‘ als auch ‚rechts‘ legitime politische Haltungen sind“. Martensteins zentrale Botschaft: „Man kann die Freiheit niemals verteidigen, indem man sie abschafft!“