Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am kommenden Sonntag, dem 6. September 2026, gilt zu Recht als eine Jahrhundertwahl: Nicht nur die ganze Nation, auch das Ausland blickt mit Spannung auf das historische Votum der rund 1,7 Millionen Wahlberechtigten in Mitteldeutschland. Holen wir uns Stück für Stück mit der AfD unser Land zurück, macht Ulrich Siegmund als erster AfD- Ministerpräsident den Anfang? Oder lassen wir es zu, dass die Altparteien das Herzland Europas weiter systematisch zerstören? Denn um nicht mehr und nicht weniger geht es! Alles, was ich als Patriot über die Jahrhundertwahl wissen muss.
Welche Parteien treten an?
Zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September 2026 treten 16 Parteien an, aber nicht in allen 41 Wahlkreisen. Nur 15 Parteien sind mit einer Landesliste vertreten. Eine Partei („Heimat“) tritt ausschließlich mit einem Kreiswahlvorschlag (Direktkandidat) an. Zudem bewerben sich sechs Einzelbewerberinnen und Einzelbewerber ohne Parteizugehörigkeit.
Zur Wahl zugelassen sind:
– AfD
– CDU
– Die Linke
– SPD
– FDP
– „GRÜNE“
– FREIE WÄHLER
– dieBasis
– Tierschutzpartei
– Gartenpartei
– Die PARTEI
– TIERSCHUTZALLIANZ
– HEIMAT (nur Direktkandidat, keine Landesliste)
– BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht)
– PdF (Partei des Fortschritts)
– Volt.
In jedem Wahlkreis wählen die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Erststimme jeweils eine Direktkandidatin oder einen Direktkandidaten in den Landtag.
Wie wird gewählt?
Jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat aus dem eigenen Wahlkreis gewählt. Die Zweitstimme entscheidet über die Landesliste der Partei und damit über die eigentlichen Machtverhältnisse im Landtag.
Wer darf wählen?
Wahlberechtigt sind rund 1,7 Millionen Bürger in Sachsen-Anhalt, die mindestens 18 Jahre alt sind.
Wie sieht die politische Ausgangslage aus, was sagen die Umfragen?
Bisher regiert in Magdeburg eine abgewirtschaftete Altparteien-Koalition aus CDU, SPD und FDP unter dem blassen Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU). Er folgte im Januar 2026 auf Reiner Haseloff, der knapp 15 Jahre lang in Sachsen-Anhalt regiert hatte. Laut dem aktuellen Dawum-Wahltrend (Stand: Anfang September 2026) steht das Land vor einem politischen Erdbeben: Die letzte Umfrage vor der Wahl (INSA) sah die AfD mit 43 Prozent und 21 Punkten vor der noch regierenden CDU als haushohen Gewinner.
Warum spricht man von einer „Jahrhundertwahl“?
Sollten Außenseiter-Parteien wie das BSW oder die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, fallen deren Stimmen bei der Sitzverteilung weg. Die AfD könnte dadurch trotz eines Ergebnisses von weniger als 50 Prozent und etwas über 40 Prozent die absolute Mehrheit der Sitze im Landtag erringen und erstmals einen deutschen Ministerpräsidenten stellen. Entscheidend wird sein, ob die „Grünen“ den Wiedereinzug in das Landesparlament schaffen. INSA sah die Ökosozialisten zuletzt mit fünf Prozent auf der Kippe.
Bedeutet das, dass 40 Prozent und mehr dann verloren wären?
Nein! Holt die AfD mehr als ein Drittel der Sitze, verfügt sie über eine Sperrminorität. Damit kann sie im Landtag zum Beispiel Verfassungsänderungen blockieren sowie die Wahl von Landesverfassungsrichtern verhindern.
Falls die AfD wider Erwarten nicht in die Regierung kommt, wie geht es dann weiter?
Da die CDU eine Zusammenarbeit mit der AfD und (bisher) den Linken offiziell ausschließt, wird eine Koalitionsbildung ohne die AfD politisch wie rechnerisch extrem schwierig. Letztlich dürfte es für Sachsen-Anhalt den totalen Stillstand bedeuten. CDU, SPD (wahrscheinlich mit etwa sieben Prozent knapp im Landtag) und gegebenenfalls „Grüne“ könnten eine Minderheitsregierung von Gnaden der Kommunisten (12 Prozent/INSA) bilden. Oder aber Ministerpräsident Sven Schulze wurstelt auf unbestimmte Zeit mit seinem CDU/SPD/FDP-Kabinett weiter. Dieser sogenannte „Bleibetrick“ ist nach der Landesverfassung möglich (der Deutschland-Kurier berichtete).
Welche Maßnahmen würde Ulrich Siegmund als Ministerpräsident sofort umsetzen?
Für den Fall einer Regierungsübernahme hat die AfD Sachsen-Anhalt unter Spitzenkandidat Ulrich Siegmund ein „100-Tage-Sofortprogramm“ mit zehn konkreten Maßnahmen vorgelegt. Als Ministerpräsident (MP) plant Siegmund, das Bundesland in zentralen Kernbereichen grundlegend umzustrukturieren. Dazu zählen eine sofortige Abschiebeoffensive, die den Namen verdient; eine Verpflichtung von Asylbewerbern zu gemeinnütziger Arbeit; die Rückkehr zum gegliederten Schulsystem; die Wahlfreiheit zwischen Schul- und Hausunterricht (Homeschooling); die Kündigung des MDR-Staatsvertrages.
Welche Bedeutung misst das Ausland der Wahl in Sachsen-Anhalt bei?
Das internationale Medieninteresse ist riesig. Mehr als 500 Reporter aus aller Welt werden in der Landeshauptstadt Magdeburg erwartet. Das britische Wirtschaftsmagazin „The Economist“ schrieb, dass viele Wähler in Sachsen-Anhalt für die AfD stimmen werden, weil sie sich von der Berliner Bundespolitik in zentralen Fragen wie der Migrations- und Energiepolitik komplett ignoriert fühlen. Patriotische Medien in Europa, aber auch in den USA drücken Ulrich Siegmund die Daumen. Sie erhoffen sich mit einer AfD-Regierung in Magdeburg einen Domino-Effekt für ganz Deutschland.