In marokkanischen Migranten-Netzwerken (u.a. TikTok) kursieren Aufrufe, am 15. August erneut massenweise die spanische Exklave Ceuta zu stürmen. Geschäftsinhaber und Cafébesitzer am Hafen sind alarmiert.
Derzeit halten sich noch immer gestrandete Migranten in der Küstenstadt an der Straße von Gibraltar auf. Es ist eine trügerische Ruhe – viele Einheimische sagen: Es ist die Ruhe vor einem neuen und dieses Mal besser durchorganisierten Sturm, um die Verbringung der Migranten auf das europäische Festland zu erzwingen.
Schwarzafrikaner sind schon auf dem Weg
Unterdessen hat auch die österreichische Europaministerin Claudia Bauer (ÖVP) Spanien eindringlich vor einer zweiten Invasion gewarnt. Sie forderte die Linksregierung in Madrid auf, den Grenzschutz in den afrikanischen Exklaven umgehend massiv zu verstärken. Die ÖVP-Politikerin warf dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez vor, mit seiner Migrationspolitik einen „Mega-Magneten“ geschaffen zu haben.
Westliche Geheimdienstquellen bestätigten dem Deutschland-Kurier Informationen, dass auf den Fluchtrouten aus der Subsahara Richtung Algerien und Marokko eine zunehmende Frequentierung zu beobachten sei. Sudanesen und Schwarzafrikaner u.a. aus Guinea sowie von der Elfenbeinküste versuchen offenbar, rechtzeitig zum 15. August Marokko zu erreichen, um sich einer neuen „Nafri“-Invasion von Ceuta anzuschließen.